Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Ausbau der Verkehrsdrehscheibe Arlesheim/Dornach sowie Doppelspurausbau Stollenrain; Kreditvorlage | |
| vom: | 8. Januar 2008 | |
| Nr.: | 2008-006 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
4. Die gewählte Lösung
Der Quartierplan "Bahnhofgebiet" bezweckt eine geordnete, haushälterische Nutzung des Bodens und soll eine umweltgerechte, wohnhygienisch, architektonisch und städtebaulich sowie erschliessungsmässig gute Überbauung gewährleisten. Mit der Quartierplanung wurden folgende übergeordnete Ziele verfolgt:
| - | Aufwertung des öffentlichen Raums und Verbesserung der Umsteigeverbindungen der öffentlichen und privaten Verkehrsmittel. |
| - | Ein regionaler Verkehrsknoten mit Vorbildcharakter, der alle Verkehrsträger partnerschaftlich zusammenführt und vor allem eine benutzerfreundliche Lösung darstellt. |
| - | Möglichkeit der Realisierung der geplanten Hochbauten in Etappen. |
Die Aufwertung des Bahnhofs Dornach-Arlesheim zur Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs bedeutet verkehrsplanerisch eine grosse Chance für die Zukunft. Die verschiedenen Verkehrsmittel (Bahn, Tram, Bus, Taxi, Auto, Velo) lassen sich nahe zueinander legen und ermöglichen damit kurze Umsteigewege.
Ausgehend von einer optimierten Verkehrssituation, wurde unter acht Varianten die Lösung als städtebaulich optimal ausgesucht, die mit einer gemeinsamen Wendeschlaufe (Tram und Bus) auskommt. Diese Variante strukturiert den Bahnhofplatz mit seinen unterschiedlichen Verkehrsträgern in einer logischen Art und Weise.
Als Lösung wurde ein kompakter Busterminal und eine neue Tramhaltestelle direkt neben dem Bahnperron projektiert sowie eine neue Personenunterführung an zentraler Stelle unter den SBB-Gleisen. Damit können Zugänglichkeit, Fahrgastsicherheit, Komfort sowie Fahrgastlenkung und Kundeninformation bedeutend verbessert werden. Der Leitgedanke der neuen Planung besteht unter anderem auch darin, dass der Bahnhofplatz insgesamt als Platz und nicht als verkehrstechnische Anlage in Erscheinung tritt.
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