Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | ERP-Projekt im Kanton Basel-Landschaft für die Bereiche Finanz-, Personalwesen und Logistik | |
| vom: | 11. Dezember 2007 | |
| Nr.: | 2007-302 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
4. Das Projekt ERP (Realisierung und Einführung)
4.1. Projektrahmen
Die Konzeption und Einführung einer neuen ERP-Plattform ist mehr als eine Ersatzbeschaffung einer Informatiklösung. Mit dem Grossvorhaben ERP ...
| - | ... wird eine neue Form der übergreifenden Zusammenarbeit aller Direktionen im Personal-, Finanz- und Logistikwesen angestrebt. |
| - | ... werden zahlreiche organisatorische und prozessuale Optimierungen eingeführt, die in ERP-OV erkannt worden sind. Aktuell wird geprüft, ob sie mit der ERP-Einführung realisiert oder mit späteren eigenständigen Projekten umgesetzt werden. |
| - | ... werden zahlreiche bisherige und neue Funktionen eingeführt. Sie werden im Projektverlauf im Detail spezifiziert, getestet und für 450 Benutzer/-innen geschult. |
| - | ... werden 49 Umsysteme über Schnittstellen integriert und teilweise durch ERP-Funktionen abgelöst. Dies verlangt neben den Anschlussarbeiten im SAP auch Aufwand für die Anpassungen an den Schnittstellen der Umsysteme. |
| - | ... sind Einflüsse aus parallelen Projekten zu berücksichtigen und umzusetzen (z.B. Reform der Rechnungslegung und Revision Finanzrecht). |
| - | ... werden der Systembetrieb und der Support neu und gegenüber heute leistungsfähiger aufgebaut. |
| - | ... werden die hohen Sicherheits-Anforderungen an die integrale Plattform erfüllt. |
| - | ... sind die Vorgaben der PUK „Informatik" eingehalten. |
Das Projekt ERP stellt somit eine fundamentale und gesamtkantonale Prozessoptimierung im Finanz- und Personalwesen sowie in der Logistik (Materialverwaltung) dar, die im Rahmen einer SAP-Systemeinführung realisiert wird.
4.2. Zielsetzungen
Mit ERP will die Regierung für den Kanton Basel-Landschaft folgende Ziele in den Bereichen Finanzwesen, Personalwesen und Logistik (Materialverwaltung) erreichen:
4.2.1. Strategisch-organisatorische Ziele (Governance)
| - | Lösung der wesentlichen in ERP-Strategie und ERP-OV erkannten heutigen Probleme im Konzern / Unternehmen |
| - | möglichst weit gehende Unterstützung und Integration sämtlicher ERP-Prozesse durch das neue System SAP |
| - | optimale Nutzung der verbesserten Systemreport-Möglichkeiten auf allen Konsolidierungsebenen (Führung der Verwaltung, Kommunikation mit dem Landrat, usw.) |
| - | Einführung einer Kostenleistungsrechnung, einer Anlagenbuchhaltung, einer Mittelflussrechnung und einer Inventarführung |
| - | termingerechte Budgetierung im neuen System im Frühjahr 2009 |
4.2.2. Wirtschaftlichkeitsziele
| - | Erhöhung der Wirtschaftlichkeit (unter Berücksichtigung einer gesteigerten Qualität) für die Nutzung und die Resultate des neuen SAP-Systemes gegenüber der heutigen Applikationsumgebung |
| - | Entlastung der Mitarbeitenden von aufwändigen, nicht gerechtfertigten oder wirtschaftlich nicht begründbaren systemadministrativen Aufgaben |
| - | Verbesserung des Leistungs-/Kostenverhältnisses für Support, Wartung und Weiterentwicklung |
| - | budgetierbare Kostensicherheit durch ein einfaches, nachvollziehbares strategisches Lizenzierungsmodell, welches qualitativ und/oder quantitativ erweitert werden kann |
4.2.3. Systemziele
| - | benutzerfreundliche, nicht vom Standard abweichende SAP-Konfigurationen (sog. Customizing) |
| - | erfolgreiche und vollständige Ablösung der Applikationen CS/2, HR Access und Feen per 1.1.2010 |
| - | Anbindung aller relevanten Umsysteme über elektronische oder periodisch frequentierte manuelle Schnittstellen oder adäquate Integration heutiger Umsysteme durch Ablösung mit SAP, wo dies mit akzeptablem Aufwand sinnvoll realisierbar ist |
| - | Aufbau einer zertifizierten SAP Betriebsorganisation (CCC Customer Care Center), die den ordentlichen Support und den leistungsfähigen und sicheren Betrieb gewährleistet |
| - | Weiterentwicklungsplanung durch ein noch zu definierendes, internes und direktionsübergreifendes ERP-Lenkungsgremium |
4.2.4. Qualitätsziele
| - | gemeinsam erarbeitete Prozessverbesserungen (Soll-Definition), die in der Systemkonzeption bis Ende 2008 konzernübergreifend verabschiedet werden |
| - | Erhöhung der Qualität durch einfache, übergreifend definierte und genutzte Standards im ERP-Bereich |
| - | Erreichung einer optimalen Sicherheit in Bezug auf den Datenverarbeitungsprozess (Zugriffsrechte, Plausibilitätskontrollen, Betriebssicherheit, usw.). |
| - | Verbesserung der Datenqualität und damit Steigerung des Vertrauens der Benutzer/-innen in die Systemauswertungen |
4.3. Vorgehen, Meilensteine und Termine
Das Projektvorgehen basiert auf der Projektmethodik „Hermes". Das weitere Vorgehen entspricht dem Masterplan in Kapitel 3 in Abb/Tab 1: Nach der Initialisierungsphase wird ab Frühjahr 2008 die Konzeption (Teil der Implementierung nach Hermes) angegangen, in welcher die systemweiten Grundlagen festgehalten werden. Ab September 2008 beginnen die Realisierungsarbeiten im System. Die Budgetierung soll von ausgewählten Benutzenden bereits ab Frühjahr 2009 eingesetzt werden. Die breite Einführung für alle erfolgt dann nach der Produktionsvorbereitung mit der Datenmigration so, dass ab dem 1.1.2010 mit der neuen Lösung gearbeitet werden kann. Die Schulung für Projektmitarbeitende,
Budgetierende und Vollbenutzende erfolgt verteilt über das gesamte Projekt zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Die wichtigsten Meilensteine (noch in der Vertragsverhandlung zu verabschieden) unter der Annahme, dass die Landratsvorlage im ersten Quartal 2008 gutgeheissen wird:
| Initialisierung abgeschlossen | 30.04.2008 |
| Konzeption verabschiedet (inkl. Betrieb) | 30.09.2008 |
| Einführungsfreigabe Budgetierung (inkl. Korrekturen nach Tests) | 30.03.2009 |
| Einführungsfreigabe Personal/Finanzen (inkl. Korrekturen nach Tests) | 30.09.2009 |
| Migration abgenommen, Schulungen durchgeführt, Produktivsetzung | 01.01.2010 |
| Betriebsorganisation von SAP abgenommen, Projektrestanzen abgeschlossen | 30.03.2010 |
Gemäss Aussagen von NOVO werden der Kommunikation und dem Change-Management höchste Bedeutung beigemessen. Die Information wird einerseits von der Projektleitung direkt an interessierte Anspruchsgruppen, andererseits aber auch durch regelmässige Information über die Linienverantwortlichen erfolgen. Dadurch werden den späteren Benutzenden die Vorteile der neuen Lösung aufgezeigt und allfällige Ängste zerstreut. Für die Informationsverbreitung werden bestehende Kommunikationsmittel genutzt (Präsentationen vor Mitarbeitenden, Intranet-Einträge, Mediencommuniqués, usw.).
4.4. Projektorganisation
Aufgrund der guten bisherigen Erfahrungen und dem aufgebauten Wissen wird beabsichtigt, in der Projektlenkung möglichst viele Projektmitglieder der Evaluation auch für das Projekt ERP einzusetzen. Auftraggeber und oberstes Entscheidgremium ist der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft. Er delegiert seine Aufgaben an den Projektausschuss, welcher sich aus 2 Mitgliedern des Regierungsrates, Vertretungen der Generalsekretärenkonferenz und den Leiterinnen der Finanzverwaltung und des Personalamtes zusammensetzt. Zudem wird ein Geschäftsleitungsmitglied von NOVO Einsitz nehmen.
Die Projektleitung mit einem internen (Kanton Basel-Landschaft) und einem externen Projektleiter (NOVO) wird von einem ständigen Projektbüro unterstützt. Die Teilprojektleitungen werden jeweils von einem internen Mitarbeitenden und einem Mitarbeitenden der NOVO wahrgenommen. Die Direktionen sind in allen Teilprojekten repräsentativ vertreten .
Zusätzlich wird eine von NOVO, SAP und dem Kanton Basel-Landschaft unabhängige externe Organisation mit dem Projektcontrolling beauftragt (noch zu bestimmen).
Projektorganisation ERP (in Entwicklung)
Die Projektorganisation muss zusammen mit NOVO verabschiedet werden. Die Funktionen und Aufgaben aller weiteren Gremien werden im Projekthandbuch definiert, welches gemäss Hermes aufgebaut wird.
4.5. Sicherheit und Risikomanagement
4.5.1. Erfüllung der Sicherheits- und Datenschutzanforderungen
Dem Thema Sicherheit wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die gesetzlichen Vorgaben sowie die technischen und betrieblichen Anforderungen werden in der Konzeptionsphase (Teil der Implementierungsphase nach Hermes) mit verschiedenen Hilfsmitteln definiert (Berechtigungskonzept, organisatorische Weisungen, periodische Kontrollen, usw.) und in der Umsetzung erfüllt (inkl. Schulung der Sicherheitssensibilisierung). Erfahrungen aus anderen Kantonen werden berücksichtigt. Während der Projektarbeit werden die kantonal verantwortlichen Stellen miteinbezogen, so dass zum Beispiel die Anforderungen des Datenschutzes und der Revision umfassend in das Projekt einfliessen.
4.5.2. Umgang mit Projektrisiken
Das Projektteam wie auch die Firma NOVO erkennen verschiedene potentielle Risiken . Der Anbieter NOVO hat beispielsweise 6 Risiken aufgeführt.
Risikenbetrachtung mit Gegenmassnahmen von NOVO
Aus Sicht der Regierung wie auch aus Sicht des Anbieters sind die Risiken für ein Projekt dieser Grössenordnung üblich und für den Kanton Basel-Landschaft tragbar, wenn die Gegenmassnahmen konsequent wahrgenommen werden. Diese Aufgabe wird vom noch zu bestimmenden externen Projektcontrolling unterstützt.
4.6. Betrieb
Es können vier Stufen des Betriebes unterschieden werden:
| - | der technische Betrieb (Hardware, Server und Serverbetriebssystem) |
| - | der SAP-Basis-Betrieb (Einpflegen von Software-Releases, Datensicherung, usw.) |
| - | die Weiterentwicklung (Projekte, Einführung neuer Module) |
| - | der Benutzersupport (tägliche Unterstützung der Benutzer/-innen) |
4.6.1. Betrieb während der Projektphase
Gemäss Beschluss des Projektausschusses werden während dem Projekt ERP der technische und der SAP-Basis-Betrieb beim ZID aufgebaut . Für den Aufbau des nötigen Knowhows wird der ZID in den ersten Jahren vom Anbieter NOVO unterstützt (sog. Outtasking). Im Herbst 2007 wird der Projektausschuss darüber entscheiden, ob ein Outsourcing des technischen Betriebes mittels einer Ausschreibung geprüft werden soll. Die Weiterentwicklung und den Benutzersupport leistet bis Ende 2008 die Projektorganisation.
4.6.2. Ordentlicher Betrieb mit SAP CCC ab 1.1.2010
Je nach Entscheid des Projektausschusses leistet die ZID den technischen und den Basisbetrieb selber oder hat ihn zu diesem Zeitpunkt einem Outsourcer übergeben. Ab Januar 2010 wird ein SAP Customer Care Center, sog. SAP CCC nach Vorgaben von SAP in Betrieb genommen und zertifiziert. Hierfür ist eine „virtuelle CCC-Gruppe" von fünf bis sechs Mitarbeitenden der Finanz- und Kirchendirektion (fachliche und technische Verantwortung) vorgesehen. Die Verantwortlichen schätzen, dass rund die Hälfte dieser Personalressourcen durch bestehende Mitarbeitende gedeckt werden kann.
Nach der Einführung im Jahr 2010 werden erfahrungsgemäss im Verlauf der späteren Betriebsjahre Fragen zu Pflege, Weiterentwicklung und Nutzung zusätzlicher Module auftauchen. Diese werden vom SAP CCC gesammelt und periodisch einem noch zu definierenden, direktionsübergreifenden ERP-Lenkungsgremium vorgelegt. Dieses repräsentative Gremium entscheidet über derartige Anträge unter Berücksichtigung der Konzernsicht und der Wirtschaftlichkeit.
4.7. Ressourcenbedarf für Projekt ERP
4.7.1. Technische Ressourcen
Die nötige Server-Hardware, Server-Betriebssysteme und die Oracel-Datenbanken werden vom ZID beschafft . Dieser hat vergleichbare Lösungen bereits in Betrieb, verfügt über das nötige Know-how und muss einzig die bestehende Infrastruktur ergänzen. Für das Kommunikationsnetzwerk und die benutzerseitigen Arbeitsplätze sind keine zusätzlichen Ausbauten nötig.
4.7.2. Externer Personal-Ressourcenbedarf
Die externern Personalressourcen für die ERP-Einführung werden von der Firma NOVO gestellt (offeriert im Kostendach sind 2'423 Beratertage). Ebenfalls in den offerierten Kosten sind die Leistungen für die Unterstützung des ZID für den Betrieb (Outtasking). Hinzu kommen externe Personalressourcen für
| - | das externe Projektcontrolling (noch zu bestimmen). |
| - | allfällige einzukaufende Leistungen der Umsystembetreiber (z.B. für Anpassungen von Schnittstellen und Funktionstests). |
4.7.3. Interner Personal-Ressourcenbedarf
Das Projektteam ging für die Ermittlung des internen Ressourcenbedarfes von den festgestellten Optimierungsarbeiten und einer nötigen Reserve aus. Aus der Bedarfskalkulation 4 resultierten total 7'080 während der Projektlaufzeit von 24 Monaten zu leistende interne Projekt Personentage (ohne Schulung). Die Querschnittsleistungen im Projekt, welche allen Direktionen zu Gute kommen, machen dabei ca. die Hälfte aller Projektarbeiten aus. Sie werden vorwiegend von der für das Projekt federführenden FKD erbracht (Finanzverwaltung, Personalamt, Informatikplanung- und Koordination sowie Zentrale Informatikdienste). Für die Schulung der 450 Benutzer/-innen sind zusätzliche 1'500 Personentage nötig, die nur durch interne Mitarbeitende erbracht werden können.
Es gibt drei Möglichkeiten, wie dieser Bedarf von total 8'580 internen Projekt-Personentagen gedeckt werden kann:
a)
Im Rahmen der ordentlichen Aufgabenerfüllung
- normale Arbeit gemäss Arbeitsvertrag
- Reduktion anderer Aufgaben / Prioritätensetzung
- Verschiebung anderer Aufgaben (z.B. andere Projekte)
b)
Aufbau von Stellen
- besonders zur Beschaffung von speziellem Wissen
- sinnvoll, wo diese Leistungen auch nach Projektende für den Betrieb nötig sind
c)
Erfüllung durch zeitlich limitierte Massnahmen
(mit Kostenfolgen)
- Einkauf von externen Kräften zur Entlastung der Projektmitarbeitenden von der täglichen Arbeit (z.B. über Personalverleiher oder durch befristete Anstellungen)
- Überzeit-Auszahlung als Gegenleistung für ausserordentlich erbrachte Arbeitszeit
- Einkauf von weiteren externen Spezialisten im Projekt (nur im Notfall empfohlen wegen ungenügendem Aufbau von intern nötigem Know how)
Die Arbeitslast der heutigen Mitarbeiter in der Verwaltung ist hoch. Es ist offensichtlich, dass für das Projekt ERP interne Mitarbeiter durch extern zugezogene Mitarbeitende entlastet werden müssen, um die gewünschte Qualität und die Terminziele einhalten zu können. Die Bedarfsdeckungsrechnung aller Direktionen unter Berücksichtigung der heutigen Gegebenheiten hat folgende Aufteilung unter a) bis c) ergeben:
| Art der Bedarfsdeckung | Bedarf an Personentagen | In Prozent | Ansatz 5 pro Personentag | Ausgedrückt in CHF |
| a) Im Rahmen der ordentlichen Aufgabenerfüllung durch bestehende Mitarbeitende | 2'465 PT | 29 % | 500 CHF/PT | 1'232'500 CHF (ist im laufenden Aufwand enthalten) |
| b) Aufbau von Stellen (Erhöhung Stellenplan), die später auch für den Betrieb dauerhaft eingesetzt werden | 1'319 PT | 15 % | 500 CHF/PT | 659'000 CHF |
| c) Erfüllung durch zeitlich limitierte Massnahmen mit Kostenfolgen (vor allem durch Temporäranstellung über Personalverleih für Entlastung erfahrener internen Fachkräfte vom Tagesgeschäft) | 4'796 PT | 56 % | 750 CHF/PT | 3'597'000 CHF |
| Projekttotal | 8'580 PT | 100 % | - | 5'489'000 CHF |
Bedarfsdeckungsrechnung
4.8. Kosten
Die externen Kosten (inkl. Mehrwertsteuer) für ERP-Strategie (169'000 CHF), ERP-Organisationsvorgaben (241'000 CHF), die ERP-Evaluation (195'000 CHF) und die Neuausschreibung im 2007 (voraussichtlich 230'000 CHF inkl. Anwaltskosten) wurden über das ordentliche Budget abgewickelt.
4.8.1. Einmalige Kosten (inkl. Betriebskosten bis 31.12.2009)
Folgende budgetwirksamen Einmalkosten fallen im Rahmen des Projektes an:
| Einmalige Kosten | Betrag CHF | Empfänger | Bemerkungen |
| Zentrale IT | 640'000 | Lieferanten | Server, Betriebssystem, Backup, Datenbank Oracle (311.80) |
| SAP Lizenzen | 1'650'000 | SAP | 450 Benutzer/-innen (318.83) |
| Betriebskosten Lizenzen | 510'000 | SAP | Während Projektzeit, inkl. Datenbank Oracle (318.83) |
| Dienstleistungen | 4'440'000 | NOVO | PL, Beratung, Konzeption, Customizing, Schulung inkl. Schnittstellen zu Umsystemen (Konzept 1'600'000 auf 318.20, Realisierung 2'840'000 auf 318.81) |
| Schnittstellenanpassung der Umsysteme | 300'000 | diverse Lieferanten | Schätzung, noch keine Offerten vorliegend (318.81) |
| Outtasking für ZID | 200'000 | NOVO | (318.81) |
| Projektcontrolling | 200'000 | Offen | Schätzung, da noch keine Offerten vorliegend (318.20) |
| Zwischentotal direkte Projektkosten | 7'940'000 | ||
| Sicherheitsreserve 10 % | 800'000 | aufgerundet | berechnet von direkten Projektkosten (Betrag aufgeteilt auf 318.20 und 318.81) |
| Erhöhung Stellenetat | 659'000 | Verwaltung | gemäss Kapitel 4.7.3, berechnet mit einem Tagessatz von 500 CHF (301.20) |
| Interne Verstärkung für die Entlastung der Projektmitarbeitenden | 3'597'000 | diverse | durch zeitlich limitierte Massnahmen gemäss Kapitel 4.7.3, berechnet mit einem Tagessatz von 750 CHF (318.20) |
| Total Projektkosten | 12'996'000 | Summen aller direkten und indirekten Projektkosten sowie der Reserve |
Budgetwirksame Kosten im Verpflichtungskredit
Die 12,996 Mio. CHF werden auf einen Verpflichtungskredit von 13,000 Mio. CHF aufgerundet. Dieser verteilt sich zu rund 5.67 Mio. CHF auf das Jahr 2008, 6,18 Mio. CHF im 2009 und 1,15 Mio. CHF im 2010. Die internen Kosten für das Projekt belaufen sich auf 1'232'500 CHF und werden nicht dem Verpflichtungskredit zugerechnet.
4.8.2. Betriebskosten ab 1.1.2010
Die jährlichen Betriebskosten werden ab 1.1.2010 wie folgt geschätzt:
| Betriebskosten | Betrag CHF | Empfänger | Bemerkungen |
| Lizenzen SAP | 360'000 | SAP | 17 % der rabattierten Investitionssumme; Bedingung zertifiziertes SAP CCC |
| Lizenzen Oracle | 40'000 | Oracle | |
| Outtasking | 150'000 | NOVO | oder andere SAP-Firma |
| Externer SAP-Support | 50'000 | Offen | |
| Total externe jährliche Betriebskosten | 600'000 |
Jährliche externe Betriebskosten
Insgesamt stehen für den Betrieb 5 bis 6 Mitarbeitende im Einsatz (750'000 bis 900'000 CHF inkl. Personalnebenkosten). Dieser dauerhafte personelle Ressourcenbedarf ab 1.1.2010 wird zum Teil durch heutige Mitarbeitende, zum anderen Teil durch die dauerhafte Erhöhung des Stellenetats um 300 Stellenprozent gemäss Vorkapitel gedeckt.
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Fussnoten:
4) Darin ist berücksichtigt, dass die FKD für ihre Querschnittsaufgaben, für die Projektleitung und das Projektbüro besonderen Ressourcenbedarf ausweist. Die VSD kann schlank arbeiten, da die Spitäler nicht im Projekt beteiligt sind. Die BKSD wird prüfen, wie die Sekundarschulen, welche heute nicht direkt an die Kantonssysteme angeschlossen sind, zusätzlich integriert werden können. Die anderen Direktionen sind entsprechend ihren Anforderungen berücksichtigt.
5) Für die Kostenberechnung wurden gemäss Weisung der BUD für die Weiterverrechnung von Arbeitsleistungen 500 CHF pro Personentag für interne Mitarbeitende zugrunde gelegt. Für Personalbeschaffungen über externe Personalverleiher wurde ein Kalkulationswert von 750 CHF pro Personentag beschlossen.