Vorlage an den Landrat
| Geschäfte des Landrats || Parlament | Hinweise und Erklärungen |
Vorlage an den Landrat |
|
| Titel: | Sammelvorlage Gebäudehüllensanierungen: Gymnasium Liestal, Zeughaus Liestal, Gewerblich-industrielle Berufsfachschule Muttenz, Sporthalle Gymnasium Oberwil, Gymnasium Münchenstein | |
| vom: | 13. November 2007 | |
| Nr.: | 2007-283 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
5. Bauprojekte
5.1 Gymnasium Liestal
5.1.1 Heutige Situation
Die Gebäude des Schulhausensembles des Gymnasiums Liestal (Friedensstrasse 20) wurden in den Jahren 1967 - 1970 erbaut. Im Jahre 1996 erfolgte eine Erweiterung mit Klassen- und Fachunterrichtsräumen. Vor einigen Jahren wurden die Dächer aller Bauten saniert. Die Gebäudehüllen der Bauten aus den 60er Jahren weisen, verursacht durch den natürlichen Alterungs- und Nutzungsprozess wie auch durch die damals üblichen Werkstoffe folgende Schäden und Mängel auf:
| - | Die Fenster und Fensterfronten sind am Ende der Gebrauchstauglichkeit, einzelne Verglasungen sind zum Teil blind, Stösse und Bauteilanschlüsse sind nicht mehr dicht, Beschläge sind defekt und es treten grosse Wärmeverluste auf. |
| - | Die Stoffstoren sind spröde, teils gerissen, die Storenanlage weist Defekte und Mängel am Antrieb, an den Führungsschienen und Halterungsrohren auf. |
| - | Ein Gutachten eines Spezialisten (Garbotech AG, Basel) zeigt auf, dass im Zusammenhang mit dem Ersatz der bestehenden Fenster eine umfangreiche Schadstoffsanierung notwendig wird: |
| - | Altlasten PCB (polychlorierte Biphenyle): Sämtliche Fugendichtungsmassen im Innen- und Aussenbereich von Fassaden- und Fensterteilen sind als PCB- oder chlorparaffinhaltig einzustufen und müssen im Zuge des Fensterersatzes fachgerecht entfernt und entsorgt werden (total ca.17 km Fugenlänge). |
| - | Altlasten Asbest: Die rechtwinklig zum Fenster gesetzten Wandanschlüsse (Zimmertrennwände) sind mit asbesthaltigen Pical-Platten versehen. Bei der Demontage der Fenster werden die Wandanschlüsse freigelegt. Diese freigelegten Pical-Platten enthalten Asbestfasern nur "leicht gebunden", demzufolge müssen bei der Freilegung diverse Schutzvorkehrungen für Mensch und Umwelt getroffen werden. |
5.1.2 Geplante Massnahmen
Durch den Ersatz der Fensterfronten und Sonnenschutzanlagen sollen die Gebrauchstauglichkeit und die Funktionalität dem Stand der Technik angepasst werden. Grundlagen für die Instandsetzung bilden ausgearbeitete Zustandsanalysen. Um die Gebrauchstauglichkeit für weitere 30 Jahre zu gewährleisten, drängen sich folgende Massnahmen auf:
| - | Ersatz sämtlicher Fenster und Eingangstüren durch neue Holz-/Metallkonstruktionen mit Wärmeschutzverglasung (U-Wert 1,1 W/m2 K). Der Fensteranteil beträgt ca. 52% der gesamten Fassadenfläche, somit liegt nach der Sanierung eine markante Verbesserung der Energiebilanz vor. |
| - | Neue Stoffstoren mit motorisiertem Antrieb und neuer Steuerung. |
| - | Fachgerechtes Entfernen und Entsorgen von PCB-haltigen Dichtungsmassen und freigelegtem Asbest. |
| - | Punktuelle Nachbesserung der in den Jahren 1995/96 umgesetzten Betonsanierung (Gerüst wird für Fenstereinbau benötigt). |
5.1.3 Termine
Die Instandsetzungsarbeiten werden in drei Etappen auf drei Jahre (Klassen-, Haupttrakt, Sporthalle) aufgeteilt. Vorbereitungsarbeiten erfolgen bereits während der Schulzeit, mit Beginn der Sommerferien werden die Arbeiten für die Altlastentsorgung ausgelöst, nachfolgend der Einbau der Fensterfronten mit neuem Brüstungselement und Elektroverkabelung. Insgesamt ist für eine Etappe ein Zeitbedarf von 2 - 3 Monaten nötig resp. beim Haupttrakt erweitert sich die Bauzeit bis auf 5 Monate. Für eine befristete Auslagerung der Schüler ist ein Provisorium mit Schulcontainern bereitzustellen.
| 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | |||||||||||||
| LR Entscheid Kredit | O | |||||||||||||||
| Ausführungsplanung | ||||||||||||||||
| Realisierung | ||||||||||||||||
5.1.4 Investitionskosten
Schweizer Baupreisindex 1998 = 100 Punkte
Region Nordwestschweiz
Index April 2007 = 112.8 Punkte
Die Kosten wurden aufgrund von Unternehmerofferten und Erfahrungswerten ermittelt. Die Kosten weisen einen Genauigkeitsgrad von ± 10% auf.
Anlagekosten Gymnasium Liestal Total
| BKP 1 | Vorbereitungsarbeiten | CHF 620'000.00 |
| BKP 2 | Gebäude | CHF 7'310'000.00 |
| BKP 4 | Umgebung | CHF 50'000.00 |
| BKP 5 | Baunebenkosten | CHF 270'000.00 |
| Reserven (ca. 10% von BKP 1,2 und 4) | CHF 800'000.00 | |
| Total Anlagekosten inkl. 7,6% MWST ± 10% | CHF 9'050'000.00 | |
5.2 Zeughaus Liestal
5.2.1 Heutige Situation
Die Gebäudehülle des Hauptgebäudes des Zeughauses Liestal (Oristalstrasse 100a) mit Zwischentrakt und Anbau wurde in den Jahren 1968 - 69 erstellt. Nach einer Nutzungsdauer von über 35 Jahren weist die Hülle verschiedene Mängel und Schäden auf. Insbesondere auf einen natürlichen Alterungs- und Nutzungsprozess ist zurückzuführen:
| - | Die Betonfassade weist Betonabplatzungen infolge Karbonatisierung des Zementsteines und der dadurch ausgelösten Korrosion an der Stahlbewehrung auf. Die Abplatzungen können ein nicht unerhebliches Risiko für Personen darstellen. |
| - | Die Fugen zwischen den Betonteilen weisen Risse auf und sind spröde. Es ist davon auszugehen, dass die Fugenmasse PCB-lastig (polychlorierte Biphenyle) ist. |
| - | Die Fenster im 1. und 2. Obergeschoss sind im Jahre 2003 bereits ersetzt worden. Der Zustand dieser Fenster und des Sonnenschutzes kann als intakt bezeichnet werden. Die Fenster im Erdgeschoss und im Untergeschoss weisen eine ungenügende Wärmdämmung sowohl im Sturzbereich als auch im Bezug auf die eingesetzten Isoliergläser auf. Die Dichtungen innerhalb der Fensterkonstruktion und die Abdichtungen zum Rohbau sind ebenfalls schadhaft. |
| - | Das Flachdach des Hauptgebäudes wurde bereits saniert. Die Flachdächer des Anbaus und des Zwischentraktes weisen eine ungenügende Wärmedämmfähigkeit auf. Zusätzlich hat das Dach ein ungenügendes Gefälle. |
| - | Die vorhandene Blitzschutzanlage ist veraltet, teilweise nicht funktionstüchtig und als ungenügend einzustufen. |
Die Aussentüren und Tore sind der Witterung ausgesetzt. Neben sichtbaren Korrosionsstellen sind diese Elemente reparaturanfällig, wartungsintensiv und führen zu erheblichen Wärmeverlusten. Der Windfang beim Haupteingang entspricht bezüglich Wärmeverlusten nicht mehr dem heutigen Standard. Ebenfalls widerspricht die heutige Situation Art. 108 des Raumplanungs- und Baugesetzes, welcher verlangt, dass Bauten und Anlagen mit Publikumsverkehr auch Behinderten zugänglich sind.
Aufgrund der Schliessung der Werkstätten des Zeughausbetriebs auf Ende 2006 werden die frei werdenden Räumlichkeiten im Untergeschoss, Erdgeschoss und teilweise im 1. Stock des Gebäudes Oristalstrasse 100a einer neuen Nutzung zugeführt. Für die dafür notwendigen Massnahmen wird im Laufe des Jahres 2008 eine separate Landratsvorlage unterbreitet. Die Abstimmung der baulichen Arbeiten der beiden Vorlagen ist gewährleistet.
5.2.2 Geplante Massnahmen
Grundlage bildet eine im Jahre 2001 erstellte Zustandsanalyse. Um die Funktions- und Gebrauchstauglichkeit weitere 30 Jahre gewährleisten zu können, drängen sich folgende Instandsetzungsmassnahmen auf:
| - | Sanierung sämtlicher Betonoberflächen der Fassadenhülle durch Entfernen der Schadstellen mit Hochdruckwasserstrahl, aufbringen eines Korrosionsschutzes, reprofilieren der Schadstellen, applizieren einer Lasur und erneuern sämtlicher Fugen. |
| - | Ersatz sämtlicher Fenster im Erd- und Untergeschoss durch neue Holz-/Metallfenster mit Wärmeschutzverglasung (U-Wert 1.1 W/m2K) inkl. des Sonnenschutzes. |
| - | Erneuern von Türen und Toren nach neustem Stand der Technik. Neuer behindertengerechter Hauptzugang mit Windfang und Rampe. |
| - | Demontage, Entsorgen und Montage neuer Geländer und verschiedener Metallbauteile. |
| - | Erneuern der Flachdächer des Zwischen- und Anbaus mit verbesserter Wärmedämmung und extensiver Begrünung. |
| - | Sanieren und teilerneuern der Blitzschutzanlagen |
5.2.3 Termine
Die Instandsetzungsarbeiten können nur in der Zeit von Frühling bis Herbst durchgeführt werden (Temperatur- und Feuchteabhängigkeit). Bei einer Vorlaufzeit für die Ausschreibung und die Werkplanung der Bauarbeiten von rund 6 Monaten können die Instandsetzungsarbeiten innerhalb von 5 Monaten umgesetzt werden.
| 2008 | 2009 | 2010 | ||||||||||
| LR Entscheid Kredit | O | |||||||||||
| Ausführungsplanung | ||||||||||||
| Realisierung | ||||||||||||
5.2.4 Investitionskosten
Schweizer Baupreisindex 1998 = 100 Punkte
Region Nordwestschweiz
Index April 2007 = 112.8 Punkte
Die Kosten wurden aufgrund von Unternehmerofferten und Erfahrungswerten ermittelt. Die Kosten weisen einen Genauigkeitsgrad von ± 10% auf.
Anlagekosten Zeughaus Liestal Total
| BKP 1 | Vorbereitungsarbeiten | CHF 27'000.00 |
| BKP 2 | Gebäude | CHF 2'895'000.00 |
| BKP 4 | Umgebung | CHF 20'000.00 |
| BKP 5 | Baunebenkosten | CHF 50'000.00 |
| Reserven (ca. 10% von BKP 1, 2 und 4) | CHF 298'000.00 | |
| Total Anlagekosten inkl. 7,6% MWST ± 10% | CHF 3'290'000.00 | |
5.3 Gewerblich-industrielle Berufsfachschule Muttenz
5.3.1 Heutige Situation
Die Gebäude der Gewerblich-industriellen Berufsfachschule (GIBM), Hauptgebäude und Werkstättentrakt mit Energiezentrale, an der Gründenstrasse 46 in Muttenz, wurden in den Jahren 1969 - 1972 zeitgleich mit den Gebäuden der heutigen Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) erbaut. Die Hülle des Hauptgebäudes der FHNW wurde bereits in den Jahren 1992/93 teilsaniert. Nun sollen die Gebäude der GIBM ebenfalls instand gesetzt werden. Bereits vor einigen Jahren wurde das Flachdach erneuert.
Nach einer Nutzungsdauer von über 30 Jahren weisen die Gebäudehüllen ähnliche Mängel und Schäden auf wie vor der Instandsetzung die Hülle des Hauptgebäudes der FHNW:
| - | Die Fassade aus vorfabrizierten Betonelementen weist vereinzelte Betonabplatzungen und kleine Risse auf. An einigen Stellen stehen Abplatzungen kurz bevor. Aufgrund der Messungen ist lokal von korrodierten Stahlbewehrungen infolge Karbonatisierung des Zementsteines auszugehen. |
| - | Die Fugen zwischen den Betonelementen weisen Risse auf, sind spröde und die Fugenmasse enthält PCB (polychlorierte Biphenyle). |
| - | Die Fenster aus Aluminium weisen Funktionsmängel auf, es treten grosse Wärmeverluste auf und die Verglasungen werden zunehmend trüb bis blind. |
| - | Die bestehende, motorisierte Sonnenschutzanlage ist reparaturanfällig, wartungsintensiv und einzelne Sonnenstoren schliessen nicht vollständig. |
| - | Die Spenglerbauteile wie integrierte Wasserrinnen und Speier in der Fassadenschicht sind undicht, teils korrodiert und weisen defekte Fugen auf. |
5.3.2 Geplante Massnahmen
Mit einer Sanierung der Gebäudehülle soll eine interventionsfreie Nutzung für die nächsten 25 bis 30 Jahre erreicht werden. Durch die Auswechslung der Fenstergläser in den Vertikal-Schiebeelementen und den Ersatz des Kippflügels durch ein wärmegedämmtes Paneel wird das Isoliervermögen wesentlich verbessert. Eine Auswechslung der Fensterrahmen wird nicht vorgenommen, da mit dem Ausbau der Fensterrahmen tiefgreifende bauliche Massnahmen notwendig werden, d. h. Rückbau auf die Tragwerksstruktur. Es wäre mit massiven Mehrkosten zu rechnen.
Die Betonsanierung gewährleistet, neben einer ästhetischen Aufwertung, dass künftig keine Betonabplatzungen mehr auftreten werden und die Fassade dicht und resistent gegenüber eindringendem Wasser sein wird.
Grundlage zur Wiederherstellung der Funktions- und Gebrauchstauglichkeit bildet eine Zustandsanalyse aus dem Jahre 1988/90 ergänzt um Inspektion und Laboruntersuchung aus dem Jahre 2007. Folgende Instandsetzungsmassnahmen sind vorgesehen:
| - | Sanierung sämtlicher Betonbauteile der Fassade wie Stützen, Träger, vorgehängte Betonelemente und dergleichen. Entfernen der Schadstellen mittels Wasserstrahlverfahren, Sandstrahlen der freigelegten Bewehrung, applizieren eines Korrosionsschutzes, reprofilieren der Schadstellen und vollflächige Applikation einer rissüberbrückenden Beschichtung mit farblicher Anpassung an das FHNW-Gebäude. |
| - | Erneuerung sämtlicher Fugen und Instandsetzung der Entwässerungselemente der Gebäudehülle, Sanierung sämtlicher Fenster durch Ersatz der bestehenden Verglasung (U-Wert 3.0 W/m2K) gegen Wärmeschutzglas (U-Wert 1.1 W/m2K), revidieren der Seilzüge und der Beschläge, erneuern sämtlicher Dichtungen, Ersatz des Kippflügels im untersten Fensterbereich durch ein fest eingesetztes, wärmedämmendes Paneel, desgleichen Ersatz des Sonnenschutzes. |
| - | De- und Wiedermontage von neuen Toren nach neuestem Stand der Technik. |
| - | Demontage, Anpassungen und Wiedermontage von Geländern und verschiedenen Metallbauteilen. |
5.3.3 Termine
Verschiedene, lärmintensive Arbeiten wie Spitzarbeiten an der Fassade und Schadstoffentsorgung können nur ausserhalb des Schulbetriebs bzw. während den Schulferien vorgenommen werden. Für die übrigen Arbeiten ist ein mit dem Schulbetrieb koordiniertes Vorgehen unumgänglich. In der Planungs- und Vorbereitungsphase sind durchdachte Abläufe und der exakte zeitliche Aufwand festzulegen. Demzufolge ist der Beginn der Instandsetzungsarbeiten unter Berücksichtigung des Ferienkalenders vor den Frühlingsferien zu terminieren und nach den Herbstferien abzuschliessen.
Bei einer Vorlaufzeit von rund 6 Monaten für die Ausschreibungs- und Werkplanungsphase können die Instandsetzungsarbeiten innerhalb von 9 Monaten umgesetzt werden.
| 2008 | 2009 | 2010 | ||||||||||
| LR Entscheid Kredit | O | |||||||||||
| Ausführungsplanung | ||||||||||||
| Realisierung | ||||||||||||
5.3.4 Investitionskosten
Schweizer Baupreisindex 1998 = 100 Punkte
Region Nordwestschweiz
Index April 2007 = 112.8 Punkte
Die Kosten wurden aufgrund von Unternehmerofferten und Erfahrungswerten ermittelt. Die Kosten weisen einen Genauigkeitsgrad von ± 10% auf.
Anlagekosten GIB Muttenz Total
| BKP 1 | Vorbereitungsarbeiten | CHF 34'000.00 |
| BKP 2 | Gebäude | CHF 3'120'000.00 |
| BKP 3 | Betriebseinrichtungen | CHF 77'000.00 |
| BKP 4 | Umgebung | CHF 17'000.00 |
| BKP 5 | Baunebenkosten | CHF 48'000.00 |
| Reserven (ca. 10% von BKP 1, 2, 3 und 4) | CHF 334'000.00 | |
| Total Anlagekosten inkl. 7,6% MWST ± 10% | CHF 3'630'000.00 | |
5.4 Sporthalle Gymnasium Oberwil
5.4.1 Heutige Situation
Die Sporthalle des Gymnasiums Oberwil (Allschwilerstrasse 100) wurde zusammen mit den übrigen Gebäuden in den Jahren 1971 - 1973 erbaut. Die Dächer sind wärmetechnisch im 2005 saniert worden. Die Fensterfronten sind in einem schlechten Zustand, eine Sanierung der bestehenden Substanz ist nicht mehr möglich. Es sind folgende Mängel vorhanden:
| - | Die Glasfronten sind mehrheitlich undicht, teilweise stark angerostet, die Bänder sind zum Teil neu angeschweisst worden. |
| - | Die Stahlprofile sind nicht thermisch getrennt, die Gläser haben einen sehr schlechten U-Wert und sind teilweise blind. Zudem wurden von aussen behelfsmässig Abdichtungsmassnahmen an den Fensterfronten vorgenommen. |
| - | Der Fensterkitt enthält Asbest, die Fugen zwischen Fenster und Rohbau sowie Innenausbau sind PCB-haltig. |
| - | Der Sonnenschutz mit grossformatigen Stoffbahnen ist stark beschädigt und löst grosse Unterhaltskosten aus. |
| - | Durch den Ersatz der Fensterfronten sind auch Eingriffe in den alten, beschädigten Belag der Sporthallen notwendig. |
5.4.2 Geplante Massnahmen
Die Sanierung der Gebäudehülle umfasst den Ersatz der Fensterfronten durch folgende Massnahmen:
| - | Demontage der bestehenden Glasfronten inkl. Auskitten und entsorgen der PCB- und asbesthaltigen Dichtungsmassen. |
| - | Neue Stahlfronten mit thermisch getrennten Profilen (U-Wert, 1,1 W/m2K), Einteilung analog der bestehenden Geometrie, Lüftungsflügel an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Sonnenschutz in Stoff in der Höhe zweigeteilt, um die einzelnen Grössen der Bahnen zu reduzieren. |
| - | Einbau eines neuen Sporthallenbodenbelages. |
| - | Diverse Ergänzungsarbeiten. |
5.4.3 Termine
Für die Ausführung der Arbeiten wird eine Bauzeit von mindestens 6 Wochen budgetiert. Die Umsetzung sollte idealerweise in den Sommerferien erfolgen. Andernfalls sind die Arbeiten zu etappieren. Als Folge könnte jeweils nur eine Turnhalle genutzt werden. Bei der Behandlung der Landratsvorlage Gymnasium Oberwil (LRV 2005/214) in der BPK wurde verlangt, dass im Jahre 2008 die Glasfronten der Sporthalle als ergänzende Massnahmen zu erneuern seien.
| 2008 | 2009 | 2010 | ||||||||||
| LR Entscheid Kredit | O | |||||||||||
| Ausführungsplanung | ||||||||||||
| Realisierung | ||||||||||||
5.4.4 Investitionskosten
Schweizer Baupreisindex 1998 = 100 Punkte
Region Notdwestschweiz
Index April 2007 = 112.8 Punkte
Die Kosten wurden aufgrund von Unternehmerofferten und Erfahrungswerten ermittelt. Die Kosten weisen einen Genauigkeitsgrad von ± 10% auf.
Anlagekosten Gymnasium Oberwil Total
| BKP 2 | Gebäude | CHF 1'043'000.00 |
| BKP 4 | Umgebung | CHF 5'000.00 |
| BKP 5 | Baunebenkosten | CHF 2'000.00 |
| Reserven (ca. 10% von BKP 2 und 4) | CHF 105'000.00 | |
| Total Anlagekosten inkl. 7,6% MWST ± 10% | CHF 1'155'000.00 | |
Fortsetzung >>>
Back to Top