Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Verteilschlüssel für die Gemeindebeiträge an den öffentlichen Verkehr, - sowie die Beantwortung des Postulats 2000/196 betreffend "Genereller Leistungsauftrag öffentlicher Verkehr - Kostenverteilung" und - die Beantwortung des Postulats 2002/003 betreffend "Ausgeglichene Verteilung der Gemeindebeiträge an die ungedeckten Kosten des öffentlichen Verkehrs" |
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| vom: | 14. August 2007 | |
| Nr.: | 2007-180 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
5. Berechnungsmodelle anderer Kantone
Die Berechnungsmodelle anderer Schweizer Kantone verwenden zusammenfassend folgende weiteren Parameter zur Berechnung der Gemeindebeiträge:
Einsteiger:
| - | Vorteil: | widerspiegelt die Nutzung des Angebots; |
| - | Nachteile: | grosser Erhebungsaufwand (repräsentative Befragungen) und grosser Auswertungsaufwand; ein im Vergleich zum Bedarf bestehendes Überangebot bleibt unbeachtet. |
Einzugsgebiet von Linien:
| - | Vorteil: | gut nachvollziehbar; |
| - | Nachteile: | Abgrenzungsprobleme; zu starke Belastung von Zentrumsgemeinden; grosser Erhebungsaufwand. |
Alternative Gewichtung der Haltestellenabfahrten:
| - | Vorteil: | Differenzierung der Haltestellen (z.B. durch feinere Unterteilung); |
| - | Nachteile: | aufwändig; evtl. zu starke Gewichtung der Umsteigeknoten; bei politischer Gewichtung der Verkehrsmittel entstehen Lastenverschiebungen zwischen den Regionen sowie zwischen Zentrumsgemeinden und ländlichen Gemeinden. Es entstehen unerwünschte Quersubventionierungen. |
Finanzkraft, Steuerbelastung:
| - | Vorteil: | Berücksichtigung der Finanzstärke der einzelnen Gemeinden; |
| - | Nachteile: | aufwändige, komplizierte Anteilsberechnung; indirekter Finanzausgleich ist finanzpolitisch nicht erwünscht, da im Kanton ein starker, direkter Finanzausgleich bereits existiert. |
Die Analyse der in anderen Kantonen verwendeten Parameter macht deutlich, dass sie nicht zu besseren Ergebnissen führen würden.
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