Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Erneuerung der Telefonie in der Kantonalen Verwaltung | |
| vom: | 16. Januar 2007 | |
| Nr.: | 2007-003 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
4. Das Projekt
4.1 Projektrahmen
Die Ablösung der veralteten Telefonzentralen der Aussenstellen und die Ablösung derjenigen der allg. Verwaltung in Liestal sowie die schrittweise Einführung der IP-Telefonie erfolgt im Rahmen des Projektes «Erneuerung der Telefonie in der Kantonalen Verwaltung».
4.2 Vorgehen und Meilensteine
Nach dem Projektstart müssen vorerst Anpassungen am Kantonalen Datennetz vorgenommen werden. Diese sind für die optimale Übertragung von Gesprächen erforderlich. Vor allem bedingt durch die Zentralisierung der Telefonzentrale ist ein neuer Rufnummernblock reserviert. Darauf - ab 2007 - folgt eine schrittweise Umstellung der Telefonnummern auf Nummern aus diesem neuen Rufnummernblock. Parallel dazu wird über 8 Jahre die Ablösung der veralteten Telefonzentralen durch IP-Telefonie erfolgen.
4.3 Termine
| 2007 | - Beratung der Vorlage im Regierungsrat und Landrat - Projektstart nach der Behandlung der Vorlage im Landrat und der Projektfreigabe - Schaffung der Voraussetzungen im Netzwerkbereich zur Übertragung von Gesprächsdaten - Ablösung der Telefonzentrale am Standort Arlesheim durch IP-Telefonie (aufgrund des Alters und dem Funktionsumfang) - Beginn der Umnummerierung |
| 2008 - 2014 | - Ablösung der weiteren Telefonzentralen |
| 2014 | - Abschluss des Projektes |
4.4 Projektorganisation
Federführende Direktion ist die Finanz- und Kirchendirektion. Zur geregelten Umsetzung wird eine spezifische Umsetzungsorganisation definiert. Ziel ist es dabei, die initialen Massnahmen sowie die ersten Ablösungen von Aussenstandorten mittels IP-Telefonie durchzuführen. Die anschliessenden Ablösungen von weiteren Standorten (ab 2008) wird Routine werden und kann weitgehend durch den regulären Betrieb abgewickelt werden.
Vor dem Projektstart wird ein Projekthandbuch erstellt. Dieses enthält den Projektrahmen, die Projektorganisation, die Pflichtenhefte der Beteiligten, die zu verwendenden Dokumente, die Besprechungsplanung und das Reporting.
Die folgenden Angaben zur Projektorganisation werden im Rahmen der Erstellung des Projekthandbuches noch weiter detailliert. Aus heutiger Sicht sind bereits folgende Rahmenbedingungen gegeben:
Die wichtigsten Aufgaben sind:
| Projektausschuss: | Überwachen des Projektverlaufs, Freigabe der jeweiligen Projektphasen. |
| Projektleitung: | Planung und Koordination des Projektteams. Überwachung der Kosten und Termine. Informationsaustausch sicherstellen (sowohl innerhalb des Projektteams als auch Rapportierung an den Projektausschuss). |
| Controlling: | Überwachung der Projektkosten, vertritt den Auftraggeber im Projektcontrolling. |
4.5 Kommunikationskonzept
Das Kommunikationskonzept ("Wer informiert wen in welchen Abständen?") wird im Projekthandbuch festgehalten.
4.6 Ausbildungskonzept
ZID-Mitarbeitende
Neben dem Wissen in der IP-Telefonie braucht es auch entsprechendes Know-how in der Netzwerktechnik. Im 2nd- & 3rd-Level Bereich ist Spezialwissen erforderlich, das durch entsprechende Fachschulungen vermittelt wird. Dazu werden externe Kurse besucht.
Ein grosser Teil der Arbeit fällt allerdings im Bereich der organisatorischen, administrativen, planerischen und projektspezifischen Aufgaben an. Dazu ist kein Spezialwissen erforderlich, sondern ein Basiswissen, welches über "Training on the job" angeeignet werden kann.
Benutzer/-innen
Für neu mit IP-Phones ausgerüstete Benutzer/-innen wird nach der Umrüstung eine spezifische Schulung durchgeführt, organisiert durch die ZID, durchgeführt durch die ZID oder Dritte. Diese Schulungen finden in der Regel in kleinen Gruppen statt.
Superuser/Service Desk der Direktionen
Damit die Amtsinformatiker/-innen ihre Aufgaben als Superuser auch in der Telefonie wahrnehmen können, erstellen die ZID Checklisten sowie FAQs als Hilfsmittel zur Triage, zugänglich auf dem Intranet. Die Supportorganisationen der Direktionen werden geschult bezüglich CTI.
4.7 Projektcontrolling
Die Aufgaben des Projektcontrollings werden durch eine Kontrollinstanz wahrgenommen.
Diese werden im Projekthandbuch festgehalten.
4.8 Einmalige Kosten
Aufgrund des Detailkonzeptes sind folgende Kosten vorzusehen:
| Einmalige Kosten in Franken (inkl. MwSt.) |
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| Externe Projektkosten Externe Beratung und Konzepterstellung Konto: 2101.318.81 |
130'000 |
| Erneuerung Telefonie Gerechnet wird mit Total 3'800 Anschlüssen für den Ersatz der alten Telefonzentralen und Apparate, Netzanpassungen und Lizenzen. Konten: 2101.311.50, 2101.311.80, 2101.318.83 |
3'300'000 |
| Verstärkung für die Entlastung des Projektleiters Gerechnet wird mit einer zusätzlichen 50%-Stelle für die Dauer der Migration. 1/2 mal 150'000 über 8 Jahre Konto: 2101.318.81 |
600'000 |
| Projektreserve | 70'000 |
| Total | 4'100'000 |
Die einmaligen Kosten lassen sich wie folgt grob auf die Budgetjahre aufteilen:
| 2006 | 2007 | 2008 | 2009-2014 |
| 50'000 | 400'000 | 650'000 | 500'000/Jahr |
Nicht explizit der Telefonie zugeordnet und deshalb als separate Vorlage folgt der Ausbau des Rechenzentrums mit Notstrom (Dieselgenerator) sowie die Ausrüstung der 11 Netzwerk-Backbone-Standorte mit einer Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV).
Interner Personalaufwand
Zu den oben erwähnten externen Kosten ist ein interner Personalaufwand von etwa einer 50% Stelle notwendig. Dieser Aufwand wird mit bestehendem internem Personal erbracht.
4.9 Jährlich wiederkehrende Kosten (Betrieb)
Die jährlichen Kosten für den Betrieb werden gemäss untenstehender Tabelle von heute Fr. 2'500'000.- auf rund Fr. 1'885'000.- ab dem Jahr 2014 sinken. Die Betriebskosten werden nicht linear über die Jahre verteilt zurückgehen, sondern werden zu Beginn ansteigen und erst mit fortschreitendem Projekt fallen.
| Heute jährlich wiederkehrende Kosten | 2'500'000 |
| Mehraufwendungen ab 2014 30 Stellenprozente zusätzlich für Betrieb Dezentrale Betreuung der Telefonie Optimierung der Telefonie |
+ 45'000 + 37'500l + 20'000 |
| Minderaufwendungen ab 2014 Wartung Gesprächsgebühren Abonnemente Vereinheitlichung der Telefonie |
- 500'000 - 40'000 - 140'000 - 37'500 |
| Jährlich wiederkehrende Kosten ab 2014 | 1'885'000 |
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