Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Beschaffungsrecht im Kanton Basel-Landschaft: Erfahrungen der Verwaltung seit der Einführung vom 1. Februar 2000 |
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| vom: | 19. April 2005 | |
| Nr.: | 2005-111 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
4. aktuelle Rückmeldungen der Direktionen
Die Resultate aus den jüngsten Umfragen in den Direktionen und beim Kantonsgericht sind in einer knapp gehaltenen Auflistung dargestellt. Dabei bedeutet '-' = negativ empfunden und '+' als positiv empfunden.
| + | Die Wettbewerbsförderung und dadurch Optimierung bei Qualität und Preisen ist unverkennbar. |
| + | Die Transparenz sowohl intern wie gegenüber Aussen wird als erheblich verbessert empfunden. |
| + | Die Rechenschaftsablage über Qualität und Menge der Bestellungen erfolgt im voraus aufgrund von klaren Leistungsverzeichnissen, was an sich bereits zur Optimierung der Beschaffungen beiträgt. |
| + | Das Gesetz wird als grosso modo gut beurteilt. Es werden weder grundsätzliche Probleme noch Änderungsbedarf angemeldet. |
| + | Aufgrund des gesuchten Wettbewerbes wird oft ein gutes finanzielles und qualitatives Resultat erzielt. |
| + | Das ABC des Beschaffungswesens wird als effizientes, unterstützendes Hilfsmittel empfunden. |
| + | Bei Bedarf erhält man im Generalsekretariat der Bau- und Umweltschutzdirektion die notwendige Unterstützung. |
| - | Der Aufwand für Verfahrensabwicklung wird häufig immer noch als gross bewertet. |
| - | Es müssen durch komplexe Verfahren Verzögerungen im technischen Fahrplan hinge-nommen werden; dies insbesondere bei Nachfolgebeschaffungen, wenn die Beschaffung in der Planung nicht vorgesehen wurde. |
| - | Die Sanktionen bei unvollständigen Angeboten werden als hart empfunden. Diese sind oft zum Nachteil fachlich guter Anbieter. |
| - | Für Ingenieur- und Architekturarbeiten bzw. allgemeine Dienstleistungen, die mit harten Fakten nicht abschliessend umschrieben werden können, wurden die Schwellenwerte im freihändigen Verfahren oft als zu tief angesehen. Die Erhöhung der Schwellenwerte per 1.1. 2005 wird begrüsst. |
| - | Die Formulierung von qualitativen Kriterien, insbesondere bei der Ausschreibung von Dienstleistungen, wird nach wie vor als sehr fordernd empfunden. |
| - | Fort- und Weiterbildung im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens durch erfahrene Praktiker zur Unterstützung des Fachstellen müsste verstärkt angeboten werden. |
Fortsetzung >>>
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