Vorlage an den Landrat


2. Übertrittsproblematik

Zusammenfassend und ein bisschen vereinfachend lässt sich sagen, dass Jugendliche mit guten schulischen und sozialen Kompetenzen ohne grössere Probleme eine Lehrstelle finden - vielleicht nicht im Traumberuf, aber in einem Beruf der zweiten Wahl.


Schlechter sind die Aussichten für Jugendliche, die in Bezug auf ihre sozialen und/oder schulischen Kompetenzen nicht zur Spitze gehören, für jene also, deren Zahl überproportional zunimmt.


Da die Anforderungen in der Berufsbildung in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und weil viele Arbeitsstellen für Ungelernte verschwunden sind, müssen sich auch leistungsschwächere Jugendliche um Ausbildungsplätze bewerben, für die ihre Kompetenzen nicht oder allenfalls knapp genügen. Oft stehen sie schon bei der Bewerbung um eine Schnupperlehre vor dem Problem, sich anspruchsvollen Tests zu unterziehen, die eigentlich auf leistungsfähigere Kandidatinnen und Kandidaten zugeschnitten sind, und dabei nicht zu reüssieren.



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