Vorlage an den Landrat


1. Auftrag

1.1 Ausgangslage und Ziele des Projekts


Als Ausgangslage für das Projekt waren insbesondere zwei Themenfelder relevant:


A) Der Bundesrat veröffentlichte am 18. September 2000 eine Botschaft betreffend die zweite Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG). Diese Botschaft befindet sich zurzeit in der parlamentarischen Beratung. Zum heutigen Zeitpunkt muss davon ausgegangen werden, dass die Hauptpunkte der Revision auf den 1. Januar 2005 in Kraft treten werden. Für den vorliegenden Bericht sind insbesondere folgende Neuerungen wichtig:


B) Mit der Landratsvorlage 2002/136 vom 31. Mai 2002 wurde ein Zwischenbericht zum Projekt Regionale Spitalplanung beider Basel vorgelegt. Dabei wurden neben ersten Resultaten der Teilprojekte "Medizinische Fakultät" und "Entflechtung Finanzströme" auch verschiedene Grobmodelle zur möglichen Fachgebietsaufteilung der universitären Medizin auf verschiedene Standorte aufgezeigt.


Anschliessend an eine Sondersitzung des Regierungsrates vom 22. August 2002 zum Thema "Regionale Spitalplanung" wurde die Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion beauftragt eine Projektgruppe einzusetzen, welche "Hausaufgaben des Kantons Basel-Landschaft" zu erarbeiten hatte. Im Zentrum standen folgende Projektziele:




1.2 Arbeits- und Planungsfelder


Die zentralen Fragestellungen, die im Projekt bearbeitet wurden, können vereinfacht wie folgt zusammengefasst werden (in Klammern Hinweis auf das entsprechende Kapitel im vorliegenden Bericht):




1.3 Projektorganisation


Die Projektleitung wurde durch Erhard Trommsdorff (php consulting und langjähriger Leiter der Spitalabteilung des Gesundheitsdepartements des Kantons Aargau) und Lukas Erb (Gesundheitsplaner der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion) gemeinsam wahrgenommen.


Angesichts des engen Terminplanes wurden fünf verschiedene Teilprojektteams gebildet, in denen Vertreter und Vertreterinnen der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion, der Spitäler, der Finanz- und Kirchendirektion, der Erziehungs- und Kulturdirektion sowie der Krankenversicherungen vertreten waren. Besonders die Teilprojekte Versorgung, Leistungseinkauf und Leistungserbringung haben thematisch einen starken inneren Zusammenhang. Die Vernetzung zwischen diesen Teilprojekten wurde durch die Übernahme der Leitung von allen Teilprojekten durch die Projektleiter sichergestellt. Auch wurden zentrale Kapitel des Berichts in allen Teilprojekten besprochen. Ausserdem wurde der gesamte Bericht in einem Koordinationsgremium verabschiedet, das aus verschiedenen Mitgliedern der Teilprojekte gebildet wurde.




1.4 Terminplan


Bis zum Inkrafttreten der zweiten Teilrevision KVG ist folgender Terminplan vorgesehen für die weiteren Arbeiten in der regionalen Spitalplanung:



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