Vorlage an den Landrat


1. Zusammenfassung

Der Hemmikerbach hat bei starken Niederschlägen und anschliessendem Hochwasser verschiedentlich Überschwemmungen im Siedlungsgebiet von Ormalingen verursacht. Bei den beiden Sommerhochwassern im 7. und 13. Juli 1999 ist der Hemmikerbach bereits im Bereich des Gewerbegebietes über die Ufer getreten und hat weite Teile des angrenzenden Areals und der entlang der Hemmikerstrasse liegenden Liegenschaften überflutet. Die Schäden erstreckten sich bis zum Altersheim an der Hauptstrasse. Der Gemeinderat sah sich veranlasst, beim Tiefbauamt vorstellig zu werden, um Lösungen für das Hochwasserproblem zu finden. Eine Begehung mit dem Gemeinderat vom 6. September 1999 zeigte klar, dass die Hochwassergefahr vom Dorfeingang bis zur Mündung in die Ergolz mit baulichen Massnahmen entschärft und gelöst werden kann.


Es sind diverse Varianten untersucht und verglichen worden (Hochwasserrückhaltebecken, Hochwasserentlastungskanal, Vergrösserung der bestehenden Bachläufe). Die im vorliegendem Projekt dargestellte Variante hat sich als beste Lösung abgezeichnet. Sie sieht den Ausbau der zu geringen Bachquerschnitte vor. Die Variante erfüllt die Forderung bezüglich des Hochwasserabflusses und der Ökologie. Sie berücksichtigt den unterhaltsbedürftigen Zustand der bestehenden Ufer. Sie nimmt auf die Natur und Umwelt bestmöglichst Rücksicht und sie stellt die kostengünstigste Variante dar. Die horizontale Linienführung ist durch den bestehenden Bachlauf vorgegeben. Die Eingriffe werden durch die Wahl des Konzeptes, der Baumethode, der Zeitpunkt des Eingriffes und der Baumaterialien so gering wie möglich gehalten. Die Neugestalltung des Hemmikerbaches wird möglichst naturnah ausgeführt. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 2'332'000 Franken.



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