Vorlage an den Landrat


Einleitung

Am 17. April 2002 hat ein Komitee (Kontaktstelle SVP Baselland) die formulierte Verfassungsinitiative "Für eine faire Partnerschaft" eingereicht. Mit 1'811 gültigen Unterschriften ist die Initiative gültig zustande gekommen.


Die Initiative verlangt einen Verzicht auf weitere Erhöhungen der Abgeltungen nach Basel-Stadt und der Beiträge für gemeinsame Aufgaben mit Basel-Stadt. Der Gesamtbetrag soll limitiert werden. Des weiteren wird verlangt, dass der Kanton Basel-Landschaft darauf hinarbeiten muss, die zentralen Aufgaben aus eigener Kraft erbringen zu können (s. Beilage 1: Synopsis mit einer Gegenüberstellung zwischen geltendem Verfassungstext und dem Initiativtext).


Der Regierungsrat beantragt eine Ablehnung der Verfassungsinitiative.




1. Wortlaut der Verfassungsinitiative


Am 17. April 2002 ist die am 19. April 2001 im Amtsblatt publizierte formulierte Verfassungsinitiative "Für eine faire Partnerschaft" mit 1'811 gültigen Unterschriften bei der Landeskanzlei eingereicht worden. Das Begehren lautet wie folgt:


I. Die Verfassung des Kantons Basel-Landschaft wird wie folgt geändert:




1.1 Zustandekommen und Rechtsgültigkeit der Verfassungsinitiative


Die Landeskanzlei publizierte das Zustandekommen der Initiative "Für eine faire Partnerschaft" im Amtsblatt vom 30. Mai 2002. Der Regierungsrat hat am 15. Oktober 2002 beschlossen, dem Landrat zu beantragen, dass die Verfassungsinitiative gültig zu erklären sei (LRV 2002-244).



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Fussnoten:


1 Zum Verständnis: Er = der Kanton


2 Zum Verständnis: Sie = die Behörden