Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Umwidmung und Ersatzbeschaffung für den Polizeiposten Aesch | |
| vom: | 22. April 2002 | |
| Nr.: | 2002-108 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
3. Begründung
Für den "Alten Polizeiposten" am Landjägergässlein wurden schon seit Jahren umfassende Umbaupläne mit der Kantonspolizei diskutiert, jedoch stets wieder verworfen, mit der Begründung: Der Kosten - Nutzen Effekt ist zu gering und diverse Schwachpunkte am Betriebsablauf könnten nicht optimiert werden.
Die Schwachstellen sind:
| - | Keine Besucherparkplätze in unmittelbarer Nähe des Polizeipostens |
| - | Gebäudevolumen ist definiert (Kernzone) anhand des Quartierplanes Haupstrasse - Jurastrasse |
| - | Büros auf 3 Geschossen mit eingeschränkten Raumhöhen |
| - | Ohne Auskernung Raumstruktur und Erschliessung vorgegeben |
| - | Statik und Energiekennzahl ungenügend |
3.2. Künftige Situation und Ziele
Mit der Verlegung der Kantonspolizei in den Neubau der Gemeinde im repräsentativen Schloss-areal können die schon seit Jahren von der Polizei gefordeten Verbesserungen getätigt werden und positive Synergien mit den kommunalen Instanzen (z.B. Gemeindepolizei und Fürsorgewe-sen) aufgebaut werden.
Ebenfalls wird die gute Infrastruktur (Parkierung, Sitzungsbereiche) dazu beitragen kundennah und wirkungsorientiert zu arbeiten. Bei einer Gesamtnutzfläche von 1 245 m 2 für den Neubau sind für den Kantonsteil 425 m 2 oder 34%, 820m 2 oder 66% für den kommunalen Teil eingeplant. Dies entspricht auch einem Grundsatz Regierungsratsbeschluss Nr. 2290 vom Dezem-ber 1999.
Mit der Ausgangslage, im Gebiet Hauptstrasse - Jurastrasse mittels Quartierplan eine Gross-überbauung zu lancieren, war eine mögliche Alternative einer umfassenden Innen - und Aus-senrenovation am alten Standort nicht mehr gegeben.
Anderseits war die Option, sich obigem QP anzuschliessen - sowohl zeitlich wie finanziell - nicht abschätzbar und folglich keine taugliche Alternative. Hinzu käme bei diesem Szenario ein 2- maliger Zügeltransfer in Zusammenhang mit einem mehrjährigen Provisorium in Form einer Fremdeinmietung. In Absprache mit der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion war somit die Stossrichtung, sich im Verwaltungsneubau der Gemeinde in einer Form anzusiedeln.
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