Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Projekt Zusammenführung Amt für Bevölkerungsschutz und Militärverwaltung | |
| vom: | 18. Juni 2002 | |
| Nr.: | 2002-154 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
7. Vergleich mit anderen Kantonen
7.1 Kanton Aargau
Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat die Weichen für die Fusion der Abteilung Zivile Verteidigung mit der kantonalen Militärverwaltung bereits vor ein paar Jahren gestellt. Die Verschmelzung der beiden Organisationseinheiten zur neuen Abteilung (entspricht einer Dienststelle) "Militär und Bevölkerungsschutz" erfolgte per 1. November 2000. Örtlich fand die Zusammenführung im Frühling 2001 mit dem Umzug ins umgebaute Zeughaus Aarau statt. Die Zusammenführung der beiden Ämter konnte ohne Entlassungen vollzogen werden. Im Gegensatz zum Kanton Basel-Landschaft, wo Zeughaus und Waffenplatz Liestal organisatorisch in die Militärverwaltung integriert sind, bilden Zeughaus und Waffenplatz Aarau (ZWA) eine unselbständige Staatsanstalt mit je teilweiser Unterstellung beim Bund und beim Kanton Aargau. Das ZWA wurde folglich nicht in die Fusion einbezogen.
7.2 Kanton Bern
Im Rahmen des Legislatursanierungsprogrammes LSP wurde der Polizei- und Militärdirektion (POM) des Kantons Bern unter anderem der Auftrag erteilt, das Amt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (ABK) sowie das Amt für Militärverwaltung und -betriebe (AMVB) zu einem neuen Amt zusammenzuführen. Dabei sollte den neuen Gegebenheiten im Militär- und Zivilschutzbereich sowie der Doktrin auf koordinierten Einsatz aller dieser Kräfte Rechnung getragen und schlanke Strukturen geschaffen werden.
Das neue Amt für Militär und Bevölkerungsschutz (AMB) ist seit dem 1.1.2001 operativ und gliedert sich in die drei Bereiche "Ausbildung und Führungsunterstützung", "Wehr- und Zivilschutzdienstpflicht" sowie "Infrastruktur".
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