Vorlage an den Landrat


3. Das Amt für Bevölkerungsschutz

3.1 Aufgaben


Das Amt für Bevölkerungsschutz besorgt die der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion übertragenen Aufgaben in den Bereichen der Katastrophenvorsorge und der Sicherheitskooperation. Es legt zudem die Konzepte für die Einsatzplanung der kantonalen Ereignisdienste bei Ereignissen fest und überprüft die Einsatzplanung der Gemeinden und Betriebe.


Der Aufgabenbereich des Amtes für Bevölkerungsschutz umfasst im Wesentlichen:




3.2 Organisation


Das Amt für Bevölkerungsschutz verfügt über eine klassische Linienorganisation. Es ist neben der Amtsleitung in folgende drei Abteilungen gegliedert:


- Planung und Organisation,
- Zivilschutz-Ausbildung,
- Logistik und Bauten.




3.3 Mitarbeitende


Nachdem im Rahmen der Strukturanalyse des Amtes für Bevölkerungsschutz vom 12. Juli 1993 der Sollstellenplan von 31.5 auf 18.5 Personaleinheiten reduziert wurde (bei einem damaligen Ist-Bestand von 26 Mitarbeitenden), konnte diese Zielsetzung inzwischen erreicht werden.


Auf die Wiederbesetzung von zwei Vakanzen wurde vorläufig verzichtet.




3.4 Standort


Die Büroräumlichkeiten für die Amtsleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 3 Abteilungen des Amtes für Bevölkerungsschutz befinden sich an zentraler Lage in einer kantonseigenen Liegenschaft an der Rheinstrasse 55 in Liestal. Ebenfalls in Liestal untergebracht ist das Materiallager des Zivilschutzes in einer Lagerhalle an der Frenkendörferstrasse. Das Ausbildungszentrum "Fraurütti" befindet sich hingegen in Langenbruck. Es bietet die notwendige Infrastruktur für die Durchführung von Zivilschutzkursen im Zusammenhang mit dem modernen Bevölkerungsschutz. Vier helle Klassenzimmer, ein kleiner Plenarsaal und eine einfache Trümmerpiste ermöglichen die zeitgemässe Ausbildung von Formationen bis Zugsstärke. Die Sanitätshilfsstelle "Margelacker" in Muttenz dient schliesslich für anlagespezifische Ausbildungen. Hier werden die Kader und Spezialisten des Sanitätsdienstes geschult. Aber auch das Küchenpersonal des Versorgungsdienstes wird hier auf die Einsätze vorbereitet. Im Weiteren werden die Angehörigen des Anlagedienstes in Anlagen der Gemeinden Münchenstein und Reinach ausgebildet. Für das Training im Bereich Führungsunterstützung steht der KP "Gerstel" in Waldenburg zur Verfügung.



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