Vorlage an den Landrat


5. Lösungsmöglichkeiten

5.1 Vorbemerkungen


In der kantonalen Energiepolitik hat die dezentrale Stromerzeugung einen hohen Stellenwert. Es ist daher zunächst die Frage zu klären, ob mit dem Einsatz von Holz als Energieträger, neben Wärme, mit vertretbarem Aufwand auch Strom erzeugt werden kann.




5.2 Stromerzeugung aus Holz


Es wurden diverse Varianten zur Stromerzeugung geprüft.
Die für das FHKW in Frage kommende Anlage würde Investitionen von ca. 2 Mio. Franken bedingen. Die Stromgestehungskosten würden bei ca. 22 Rp./kWh liegen. Die durchschnittlichen Stromgestehungskosten der BHKW's 1 bis 3 liegen heute unter 10 Rp./kWh. Für das Aufstellen der Anlage würde der für die BHKW-Einheiten 4 und 5 reservierte Platz nur knapp ausreichen.
Aus diesen Gründen wurde die Stromerzeugung aus Holz nicht weiter verfolgt.




5.3 Standortvarianten


Für die Realisierung der Holzschnitzelfeuerung wurden 4 FHKW-interne Standortvarianten und ein Standort auf der anderen Seite der Bahngeleise in Liestal, östlich des Spitalfriedhofes geprüft.
Ein Anbau an das bestehende Kesselhaus hat sich aus betrieblichen Gründen (genügend Platz für Bedienung, Logistik usw.) und aus Kostengründen als Bestvariante erwiesen.




5.4 Abgasreinigung bei den Blockheizkraftwerken


Die bei der BHKW-Einheit 3 eingesetzte Abgasreinigung ist eine Standardlösung und hat sich im reinen Erdgasbetrieb bewährt. Vorteilhaftere Alternativen dazu sind nicht bekannt. Die noch nicht ausgerüsteten BHKW-Einheiten 1 und 2 sind daher noch mit Katalysatoren zu ergänzen.



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