1999-213_1.htm

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-213 vom 26. Oktober 1999


Vertrag zwischen den Kantonen Basel-Landschaft und Base-Stadt über die Führung von Ausbildungen in Sozialer Arbeit durch die Stiftung Höhere Fachschule für Soziale Arbeit beider Basel (Partnerschaftliches Geschäft)


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





Einleitung

Die Fusion der Stiftungen «Höhere Fachschule im Sozialbereich» und «berufsbegleitende Ausbildung für Sozialpädagogik BASBA» zu einer gemeinsamen Stiftung bedingt eine neue Vereinbarung zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft über die Finanzierung und Führung der Ausbildungen in Sozialer Arbeit. Der vorliegende Vertrag stellt insofern eine Übergangsregelung dar, als er mit einer privaten Trägerschaft abgeschlossen wird, deren Schule im August 2000 den Fachhochschulstatus erlangen wird. Der Vertrag wird daher auf drei Jahre befristet und danach in einen Fachhochschulvertrag überführt. Ein Zusammenschluss mit der Pädagogischen Hochschule beider Basel wird dannzumal leicht zu bewerkstelligen sein, da der Vertrag dieser Hochschule Schnittstellen aufweisen wird. Die gegenwärtige Regelung sieht den Abschluss einer Leistungsvereinbarung der beiden Kantone mit der Stiftung «Höhere Fachschule für Soziale Arbeit beider Basel HFS-BB» vor. Vereinbart wird eine Finanzierung durch einen auf drei Jahre festgelegten Betriebskostenbeitrag statt der bisherigen Restdefizitdeckung. Der Kanton Basel-Landschaft übernimmt dabei einen Anteil von jährlich zirka 1,6 Millionen Franken. Der Vertrag sichert die Ausbildungen, die Weiterbildung und die angewandte Forschung im Bereich der Sozialen Arbeit und ist Voraussetzung für die vorgesehene Umwandlung der Höheren Fachschule in eine Fachhochschule für Soziale Arbeit.




1. Ausgangslage


Zwischen den Partnerkantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft und der Stiftung Höhere Fachschule im Sozialbereich HFS bestand ein zeitlich unbegrenzter Subventionsvertrag. Neben der HFS gab es die Stiftung BASBA, die seit Jahren eine berufsbegleitende Ausbildung in Sozialpädagogik anbot. Die BASBA wurde von den Kantonen indirekt subventioniert, indem die subventionierten Ausbildungsinstitutionen (Heime) recht hohe Ausbildungsbeiträge an die Schule entrichteten. Am 21. Januar 1997 beschlossen die Regierungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft an einer gemeinsamen Sitzung, die von den Stiftungen HFS und BASBA geplante Fusionierung zu unterstützen. Am 14. April 1997 gründeten die beiden Stiftungen die neue Stiftung Höhere Fachschule für Soziale Arbeit beider Basel HFS-BB und lösten sich auf. Aufgrund der Neugründung der Stiftung und des mit der Fusionierung veränderten Leistungsangebots sowie aufgrund von Auflagen, die der Regierungsrat mit der Zustimmung zur Zusammenlegung im Januar 1997 verbunden hatte, ist eine Neuformulierung der Subventionsvereinbarung zwingend .


Die Weiterführung der Ausbildungen und des Subventionsverhältnisses steht für den Regierungsrat ausser Frage. Aufgrund des hohen Bedarfs der beiden Partnerkantone an Personal mit einer Ausbildung in Sozialer Arbeit ist die Führung einer Ausbildung in unserer Region unerlässlich.



Fortsetzung


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