Jahresbericht 1997 Sicherheitsinspektorates Kanton BL

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1998-040-10 vom 21. April 1998


Jahresbericht 1997 des Sicherheitsinspektorates Kanton Basel-Landschaft


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





6. Beratende Kommission

6.1. Personelles


Dr. Werner Rothweiler ist auf Ende März 1997 aus der Kommission zur Beurteilung von Risikoermittlungen ausgetreten. Vor rund zehn Jahren hat er bereits in der Arbeitsgruppe Sicherheitsbeurteilung mitgearbeitet, welche nach dem Brandfall bei der Sandoz AG in Schweizerhalle als Sofortmassnahme für die Beurteilung von möglichen risikoreichen Betrieben zuständig war. In dieser Arbeitsgruppe wurden auch die Aufgaben des Sicherheitsinspektorates definiert. Seit 1990 stellte er sich als Vertreter für den Bereich Sicherheitstechnik in der Nachfolgeorganisation zur Arbeitsgruppe Sicherheitsbeurteilung, der Kommission zur Beurteilung von Risikoermittlungen zur Verfügung und hatte diese Kommission entscheidend mitgeprägt. Dr. Werner Rothweiler hat sich grundlegend bei der Ausarbeitung der Richtlinien zur Beurteilung der Tragbarkeit von Risiken beteiligt und somit dem Sicherheitsinspektorat ein bedeutendes Arbeitshilfsmittel zur Verfügung gestellt. Für seine wertvolle Mitarbeit möchten wir Ihm an dieser Stelle nochmals herzlich danken.


Der Regierungsrat hat als Nachfolger für den Bereich Sicherheitstechnik Herrn Walter Jezler in die Kommission zur Beurteilung von Risikoermittlungen gewählt.




6.2. Hauptaufgaben


Die Kommission diskutierte das Projekt Erdgasröhrenspeicher Arlesheim des Gasverbundes Mittelland AG (GVM). Das Risiko des Erdgasröhrenspeichers wurde aufgrund des möglichen Schadenausmasses im Störfall und seiner Eintretenswahrscheinlichkeit als „mittleres Risiko" als nicht ohne weiteres tragbar beurteilt. Die Druckverteilzentrale stellt aus der Sicht von A.D. Little bereits ein untragbares Risiko dar. Daher legte die Kommission dem Gesuchsteller nahe, den Erdgasröhrenspeicher in seinen Dimensionen zu verkleinern oder einen besser geeigneten Standort zu wählen. In diesem Sinne wurde eine Antwort des Sicherheitsinspektorats für die Stellungnahme des Kantons an das Bundesamt für Energiewirtschaft verfasst.



Fortsetzung


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