Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Verpflichtungskredit für eine Neue Informatiklösung für die Motorfahrzeugkontrolle Basel-Landschaft | |
| vom: | 13. September 2005 | |
| Nr.: | 2005-244 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage |
6. Stärken/Chancen/Risiken Analyse
6.1. Stärken
Die auf der Basis aktueller Entwicklungsplattformen erstellte Anwendung cari erlaubt, flexibler und schneller als bisher auf Anforderungen des Betriebes (Auswertungen, etc.) zu reagieren. Dadurch, dass mehrere Kantone die angestrebte Lösung bereits einsetzen, wird als weitere wesentliche Stärke die in den Zielsetzungen aufgeführten Punkte, wie Zusammenarbeit mit anderen Kantonen bei Gesetzesänderungen des Strassenverkehrsrechts, Integration der in den letzten Jahren entstandenen Umsysteme des Bundes (FABER Fahrberechtigungsregister, ADMAS Administrativmassnahmenregister, MOFIS Motorfahrzeug-Informations-System), sowie weitere dort aufgeführte Punkte, erachtet. Durch die Internet-Funktionen wird es möglich, dass Kunden gewisse Aufgaben selber erledigen können (z.B. Adressänderungen, Abfragen durch Versicherungen). Dadurch werden Abläufe vereinfacht, Fehler vermieden und das MFK-Personal wird entlastet.
6.2. Chancen
Es ergeben sich folgende Chancen bei der Projektrealisierung:
| - | Die notwendigen Weiterentwicklungen (Internet-Dienstleistungen, Workflow-Management, Anpassungen durch Gesetzesänderungen) können gemeinsam realisiert werden. Die Kosten für die Betreibung dieser Anwendung fallen für die Kantone anteilsmässig an. |
| - | Durch gemeinsame Konzeption und Entwicklung technischer Umstellungen (Betriebssystem, Entwicklungsplattform, etc.) ergeben sich Synergien, wodurch Kosteneinsparungen erzielt werden können. |
6.3. Risiken
Falls das Projekt nicht realisiert werden kann, muss mit folgenden Auswirkungen gerechnet werden:
| - | Die Kosten für die Informatik der MFK werden wesentlich steigen, weil nach dem Wegfall der Steuerlösung beim Host (gemäss LR Vorlage 2002-153, "Neue Informatikanwendungen für die kantonale Steuerverwaltung") ab 31.12.2006 dieser Host alleine für die MFK betrieben werden müsste. Die Mehrkosten entsprechen dem Anteil der Steuerverwaltung an die Betriebskosten von ca. 300'000 Franken p.a. Würde der Host trotzdem abgeschaltet, könnten mittels IT keine Motorfahrzeugsteuern, in der Grössenordnung von 75 Mio. Franken p.a., mehr erhoben werden. |
| - | Der Unterhalt und die nötigen Anpassungen der Software werden immer komplizierter und anfälliger auf Fehler. Gleichzeitig wird der Nutzen aus diesen Anwendungen kleiner und der manuelle Aufwand mit den umfangreicheren Fehlerlisten nimmt stark zu. |
| - | Das Fachwissen für die Betreuung und den Betrieb der Host-Applikationen ist nur noch bei wenigen, zum Teil externen Personen vorhanden. Das damit verbundene Betriebsrisiko wird immer grösser und der Beizug externer Spezialisten verursacht unverhältnismässig hohe Kosten. |
| - | Die im Kapitel 4.2. aufgeführten Ziele können nicht realisiert werden. |
Das Risiko einer Projektverzögerung ist aus heutiger Sicht als gering einzustufen.
Falls eine Projektverzögerung eintreten würde, muss mit folgenden Auswirkungen gerechnet werden:
| - | Der Host muss für die MFK länger betrieben werden als geplant, was Mehrkosten in der Höhe von ca. Fr. 25'000 monatlich zur Folge hätte. Die Verträge wurden so abgeändert, dass der Betrieb monatlich verlängert werden kann, um das Risiko und die Kosten zu minimieren. |
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