Vorlage an den Landrat


3. Schlussfolgerungen

Die Auffassung, wonach es zur wirkungsvollen Bekämpfung der Jugendkriminalität eine sinnvolle Verbindung von präventiven und repressiven Elementen benötigt, wird von der Jugendanwaltschaft und den anderen Fachinstanzen schon seit Jahren vertreten und mit ermutigendem Erfolg praktiziert. Eine Verbesserung der Kommunikation, Information und Kooperation in der Zusammenarbeit der involvierten kantonalen und kommunalen Stellen bleibt eine Aufgabe, an der permanent weitergearbeitet werden muss.




4. Massnahmen


Neben den bereits erwähnten Massnahmen wurde mit Regierungsratsbeschluss Nr. 1528 vom 13. Juli 2004 eine interdisziplinäre Fachgruppe "Sicherheit im öffentlichen Raum" unter der Leitung der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion eingesetzt, die bis im November 2004 eine vertiefte Analyse zur Verbreitung von Gewalt im öffentlichen Raum erarbeiten wird. Aufgrund dieser Analyse wird die Arbeitsgruppe bis im Frühjahr 2005 ein Konzept mit präventiven und repressiven Massnahmen erarbeiten. Im Hinblick auf die bevorstehende Revision des Jugendstrafrechts werden weitere Massnahmen zur Reduktion der Jugenddelinquenz in unserem Kanton geprüft.




5. Antrag


Mit dem vorliegenden Bericht hat der Regierungsrat auftragsgemäss das Postulat geprüft und dem Landrat über seine Abklärungen berichtet.


Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, das Postulat 2003-020 von Sabine Pegoraro betreffend besserer Vernetzung bei der Bekämpfung von Jugendgewalt und Jugendkriminalität als erfüllt abzuschreiben.




Liestal, 12. Oktober 2004


Im Namen des Regierungsrates
der Präsident: Ballmer
der Landschreiber: Mundschin



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