Vorlage an den Landrat


1. Zusammenfassung

Die Binninger Hauptstrasse ist eine der zwei Ausfallachsen von Basel ins Leimental. Täglich verkehren ca. 300 Tramkurse, etwa gleich viele Buskurse und ca. 16'000 Motorfahrzeuge auf dieser Strasse; dazu kommen unzählige FussgängerInnen und Radfahrer. Der Verkehr ist also ein dominanter Faktor. Die Endhaltestelle Kronenplatz weist gravierende betriebliche Nachteile auf. Das Gleistrasse der BVB-Linie 2 befindet sich in einem baulich sehr schlechten Zustand, die Schienen selbst sind weitgehend abgenützt. Nicht viel besser ist der Zustand des übrigen Strassenkörpers. Insgesamt haben Gleistrasse und Strasse das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen und verursachen einen überdurchschnittlichen Aufwand für Unterhalt und Reparaturen. Im ähnlich schlechten, sanierungsbedürftigen Zustand befindet sich auch die Schlossgasse im Abschnitt Oberwilerstrasse - Amerikanerstrasse.


Das gesamte Projekt gliedert sich in zwei Bauabschnitte:


Mit dem Landratsbeschluss Nr. 1027 vom 18. September 1997 wurde ein Kredit von 11.1 Mio. Franken für den inzwischen ausgebauten ersten Bauabschnitt der Hauptstrasse bewilligt. Der zweite Bauabschnitt konnte infolge der nicht abgeschlossenen Quartierplanung "Kronenmatten-Süd" noch nicht behandelt werden und wird nun (nach dem Abschluss der Quartierplanung) dem Landrat in dieser Folgevorlage unterbreitet.


Im zweiten Bauabschnitt werden die neue Wendeschlaufe der BVB-Linie 2 rund um das Restaurant Krone erstellt, der bestehende 4-armige Knoten Hauptstrasse, Paradiesstrasse, Benkenstrasse, Oberwilerstrasse in ein Kreisel umgestaltet, die Schlossgasse im Mündungsbereich in die Oberwilerstrasse verlegt und die Oberwilerstrasse bis an die Höhe der Brückenstrasse angepasst.


Das für die Sanierung des zweiten Bauabschnittes der Hauptstrasse erforderliche Areal konnte, soweit es sich im Planungsperimeter der Quartierplanung "Kronenmatten Süd" befindet, mittels Abschluss eines Quartierplanvertrages (öffentliche Urkunde) sichergestellt werden.


Die Kosten für die Sanierung des zweiten Bauabschnittes betragen 9.1 Mio. Franken inkl. Landerwerb.



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