Vorlage an den Landrat
| Geschäfte des Landrats || Parlament | Hinweise und Erklärungen |
Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Motion der FDP-Fraktion "Wie steht es mit der EDV im Kanton wirklich?" | |
| vom: | 10. September 2002 | |
| Nr.: | 2002-212 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
I. Glossar
| 4-Augen-Prinzip | Die eingegebenen Daten müssen von einer Drittperson freigegeben werden. Mit der Software wird technisch sichergestellt, dass diese Freigabe stattfindet. |
| Abweichung | Differenz zwischen dem Geplanten und dem effektiv Erreichten, festgestellt anhand -> Indikatoren und > Standards. Beispiel: Indikator: Kostendeckungsgrad - Standard: Kostendeckungsgrad = 75%, effektiv erreicht 73 % oder 81%. Negative Abweichungen fordern gezielte Massnahmen zur Gegensteuerung. Positive Abweichungen können mit weiteren Massnahmen gefördert werden. |
| Abweichungsanalyse | Ermittlung der Gründe, die zu einer > Abweichung zwischen Soll und ist führen. Haupttätigkeit der > Controller. |
| Aufwand | Begriff aus der Finanzbuchhaltung und steht für die Vermögensabnahme im Betrachtungszeitraum; Gegenteil von -> Ertrag. Beispiel: Anschaffung von Büromaterial, Abschreibung einer Liegenschaft. |
| Bebu ( Be triebs bu chhaltung) | Mit der Betriebsbuchhaltung werden die Kosten für die betriebliche Leistung erfasst, gegliedert nach Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger und Aufträgen (Projekten). |
| Controller | Betriebswirtschaftlicher und organisatorischer Berater der Verwaltungsmanager. Der Controller sorgt für Kosten-, Ergebnis- und Strategietransparenz, koordiniert die Ziele und Teilpläne ganzheitlich, organisiert ein verwaltungsweites, führungs- und steuerungsgeeignetes Berichtswesen. |
| Controlling | Vorwärtsschauende Arbeitsmethode. Controlling bedeutet Planung, Steuerung und Überwachung mit dem Ziel die Informationsversorgung der Entscheidungsträger zu optimieren. Beispiel: Berichtswesen, Soll-Ist-Vergleiche > Leistungscontrolling > Wirkungscontrolling. |
| CS/2 | Bezeichnung der Client-Server-Version des Programmpakets von > Wilken im > Rechnungswesen |
| CSA |
Anlagebuchhaltung der Software von > Wilken. Teil der Buchhaltung, in welcher die Einzelheiten des Anlagevermögens des Kantons aufgezeichnet werden. Anlagen werden abgeschrieben und die > Abschreibungen fliessen als > kalkulatorische Kosten in die > Produktrechnung ein. |
| CSF | Finanzbuchhaltungsmodul der Software von > Wilken. Teil des > Rechnungswesens, der die verwaltungsexternen Beziehungen darstellt (Sicht nach aussen). |
| CSC | Betriebsbuchhaltungsmodul von > Wilken. Teil des > Rechnungswesens, der die interne Leistungserstelllung darstellt (Sicht nach innen) |
| CSV | Vertriebsmodul der Software von > Wilken. Beinhaltet u. a. das Fakturierungsprogramm |
| Dezentralisierung | Organisationsprinzip der stufengerechten Delegation von Kompetenzen, Mitteln und Verantwortung auf diejenige Organisationseinheit, die eine Leistung am besten erbringt. Beispiel: Es wird dort gebucht, wo die Belege anfallen. |
| DMS | D ocument M anagement S ystem: EDV-System zur Verwaltung von Dokumenten |
| Effizienz | Kosten / Nutzen-Verhältnis bzw. Verhältnis zwischen Resultat (Output) und eingesetzten Ressourcen (Input). Lohnt es sich? Beispiel: Programmierung einer Schnittstelle für jährlich nur zehn Buchungen. |
| FiBu ( Fi nanz bu chhaltung) | Die Finanzbuchhaltung hat die Aufgabe, die wertmässigen Beziehungen, Verpflichtungen und Zahlungen, gegen aussen systematisch zu erfassen und zu verarbeiten, mit dem Ziel, die Auswirkungen auf die Wertbestände und den Erfolg auszuweisen. |
| IPK | Informatikplanung und -koordination: Zentrales Strategieorgan in der kantonalen Verwaltung im Generalsekretariat der FKD (Leiter IPK: Hans Ruosch) |
| Legalitätsprinzip | Oberster Grundsatz jeglichen staatlichen Handelns bildet die Abstützung auf eine rechtliche Grundlage: Verfassung, Gesetz, Dekret, Verordnung oder Weisung. |
| MAN | M etropolitan A rea N etwork: Datennetzwerk in der Stadt Liestal |
| MIS | Management Information System: Im Rahmen des Controllings findet eine Berichterstattung über die Soll-Ist-Abweichungen und über besondere Entwicklungen statt. Die Berichterstattung findet u.a. mit Hilfe von Kennzahlen statt. |
| Rechnungswesen | Teil des Informationssystems der Kantonsverwaltung, in dem die interne Leistungserstellung (Betriebsbuchhaltung) und die finanziellen Aussenbeziehungen (Finanzbuchhaltung) zahlenmässig dargestellt werden. |
| Soll / Ist-Vergleich | Periodische Gegenüberstellung von Ziel (Soll) und effektiv Erreichtem (Ist) mit Vorwärtsblick auf die Zielerreichung > Controlling. |
| VERDI | Ver walten von D ossiers und I nformationen: EDV-System, dass Dokumente und Informationen verwalten sollte (Projekt Ende März 2001 abgebrochen) |
| WAN | W ide A rea N etwork: Datennetzwerk im ganzen Kanton |
| Wilken | Softwarelieferant der Module >CSA, > CSC, > CSF, > CSV |
| Wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WoV) | Lehre von der Ausrichtung der Staatstätigkeit auf die erstellte und angebotene Leistung (Produktion), die der Nachfrage zu entsprechen hat. |
| ZID | Zentrale Informatikdienste: Zentrales operatives Informatik-Organ in der kantonalen Verwaltung, im Generalsekretariat der FKD (seit 1. April 2002, vorher «Amt für Informatik» [AfI]; Leiter ZID: Hans Dössegger) |
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