Vorlage an den Landrat
| Geschäfte des Landrats || Parlament | Hinweise und Erklärungen |
Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Amtsbericht 2001 des Regierungsrats | |
| vom: | 29. Januar 2002 | |
| Nr.: | 2002-040 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage || Verlauf dieses Geschäfts |
| Linke Spalte = Jahresprogramm 2001 | Rechte Spalte (unterlegt) = Amtsbericht 2001 |
6 ERZIEHUNGS- UND KULTURDIREKTION
| Programmpunkt Nr. 6.01 | Bildung |
| Die Vorbereitungen zur Bildungsgesetzgebung werden weiter voran gebracht. Insbesondere die Reform der Sekundarstufe I wird weiter vorbereitet. Hierzu gehören vor allem die vertiefte Planung der Schulkreise, des Schulraumes, der Stundentafeln und der Lehrpläne. Ebenso von Belang sind die Erhöhung des Lehrstellenangebotes und die Verbesserung der Berufsbildung sowie die Errichtung der Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit beider Basel (HPSA-BB). | |
| Massnahmen | Amtsbericht 2001 | |
| 6.01.01 | Bildungsgesetz und Dekret: Beratung der Vorlage in der Erziehungs- und Kulturkommission des Landrates. Schulnahe Verordnungen werden fertig gestellt. |
Das Bildungsgesetz wurde im Verlaufe des Jahres 2001 durch die landrätliche Erziehungs- und Kulturkommission beraten und wird voraussichtlich im Jahre 2002 durch den Landrat verabschiedet. Im Rahmen seiner Umsetzung wird dem Landrat in Kürze auch eine Vorlage zur Uebernahme der Sekundarschulbauten durch den Kanton unterbreitet. Weiter Arbeiten sind aufgenommen: Anpassung der Verordnungsentwürfe an die Entscheide des Landrates zum Bildungsgesetz. Instruktion der Schulen und Gemeinden betreffend der Umsetzung des Gesetzes. Verhandlungen mit den Standortgemeinden über den Uebernahmepreis für die einzelnen Sekundarschulanlagen. Ausarbeitung eines längerfristigen Investitionsprogrammes für die Sekundarschulanlagen. |
| 6.01.02 | Organisatorisch ist die Nutzung des Internets möglich, (alle Schulen ab Sekundarstufe I sind ans Internet angeschlossen, alle Schulen der Sekundarstufe II sind universell verkabelt und vernetzt). Nun müssen die Möglichkeiten der pädagogischen und didaktischen Verwendung der "neuen Medien" weiter ausgelotet werden. An je einer Real- und Sekundarschule wird die erweiterte Nutzung des Internets erprobt. | Die Realschulen Liestal und Pratteln sowie die Sekundarschule Reinach haben als Pilotschulen ihre Arbeit zur Erprobung einer erweiterten didaktischen Nutzung von Internet und Multimedia aufgenommen. Die universelle Gebäudeverkabelung der Gymnasien und der gewerblichen Berufsschulen ist abgeschlossen. Als Teil der Evaluation sind die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II (8. und 12. Schuljahr) in einem Online-Test erfasst worden, so dass im Frühjahr 2002 auch diesbezüglich Aussagen gemacht werden können. |
| 6.01.41 (neu) |
Für die Primarschule wird eine Landratsvorlage zur Einführung des Computers als Arbeits- und Lernwerkzeug vorbereitet. Unterrichtshilfen für den PC-Einsatz an der Primarschule sind erstellt | Aus finanziellen Gründen zurückgestellt. |
| 6.01.03 | Die Weiterausbildung der Mitglieder von Schulpflegen und Kindergartenkommissionen wird sich auf die Unterrichtsbesuche und das Ausstellen von Arbeitszeugnissen konzentrieren. | Das Schulinspektorat konnte an zwei ganztägigen Samstagsveranstaltungen die Schulpflegen und an drei Abendanlässen die Kindergartenkommissionen weiterbilden. Die schriftlichen Rückmeldungen ergaben ein sehr positives Echo. |
| 6.01.05 | Eine Landratsvorlage zur Beschlussfassung über die Optimierung der familienergänzenden Betreuung wird erstellt (zusammen mit FKD und VSD). | Die Grundlagen für ein kantonales Konzept der familienergänzenden Betreuung unter Einbezug des Kindergartens und der Schulen wurden erarbeitet. Der Regierungsrat hat beschlossen, zu Beginn des Jahres 2002 eine der fünf Direktionen als Familiendirektion zu bezeichnen und sie mit der Vorbereitung einer Gesetzesvorlage zu beauftragen. |
| 6.01.06 | Andere kantonale Finanzierungs- und Steuerungsmodelle sollen im Hinblick auf ihre mögliche Anwendung im Baselbiet überprüft werden, um insbesondere die Ressourcenfrage und jene der Entscheidungskompetenz zu beantworten. Die neuen schulpsychologischen Leistungen des Schulpsychologischen Dienstes im Bereich der Sonderschulung werden konsolidiert und weiter mit den beteiligten Intsitutionen vernetzt |
Das Baselbieter Modell liegt im Rahmen verschiedener anderer durch das Schulinspektorat überprüfter Modelle in den Kantonen der deutschsprachigen Schweiz. Die Diskussionen um die neue Bildungsgesetzgebung haben von den erarbeiteten Vergleichsmöglichkeiten profitieren können. Die Schulpsychologie im Bereich Sonderschulung hat sich zu einem integrierten Bestandteil des kantonalen schulpsychologischen Angebotes entwickelt. |
| 6.01.42 (neu) |
Die bestehenden, durch Gemeinden geschaffenen Angebote für die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit spezieller Leistungsfähigkeit an der Primarschule werden weiterhin unterstützt. Die Konzepte zu einer strukturellen Begabungsförderung werden im Hinblick auf eine mögliche Realisierung konkretisiert und ausgebaut. | Aus finanziellen Gründen zurückgestellt. |
| 6.01.09 | Vorbereitung der Behörden, Dienststellen und Schulen auf das neue Leitungskonzept | Zwei einwöchige Kaderkurse für Schulleitungen wurden von je 12 Leuten besucht. Die Vorbereitung der Behörden ist noch nicht erfolgt. |
| 6.01.11 | Orientierungsarbeiten: Die in den ersten Klassen der Berufsschule durchgeführten Orientierungsarbeiten werden neu in weiteren schulischen Angeboten der Sekundarstufe II sowie in den 4. Klassen der Sekundarstufe I eingeführt. | Die vom Schulinspektorat organisierten Orientierungsarbeiten in allen 4. Progymnasialklassen wurden am 4. und 5.12.01 erstmals durchgeführt; sie umfassten eine breite Palette von Aufgaben in den Fächern Mathematik und Englisch. |
| 6.01.14 | Abschluss weiterer Leistungsvereinbarungen mit Sonderschulen | Die Verhandlungen mit der Gehörlosen- und Sprachheilschule über eine selbständige Leistungsvereinbarung für die Wielandschule sind im Gang und werden auf den 1.1.2003 abgeschlossen. Der Staatsvertrag für die Errichtung einer selbständigen, öffentlich-rechtlichen Trägerschaft der Regionalen Tagesschulen Münchenstein kommt 2002 vor den Landrat. Damit verbunden ist der Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit dem TSM Schulzentrum. |
| 6.01.15 | Projekteingabe an das Bundesamt für Sozialversicherung für Neubau Heilpädagogische Tagesschule Liestal; Projektanmeldung für Neubau Heilpädagogische Tagesschule Münchenstein | Beide Projekte sind beim Bundesamt für Sozialversicherung angemeldet. Die Bauareale stehen fest: das sogenannte Pulverturmareal im Altmarkt, Liestal (mit Baurechtsvertrag des Kantons) und "im Loog", Münchenstein (Baurechtsvertrag der Gemeinde). |
| 6.01.43 (neu) |
Abschluss einer Leistungsvereinbarung mit der Beratungsstelle für Behinderte | Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Mosaik auf den 1.1.2002 abgeschlossen. |
| 6.01.16 | Schaffung eines Beratungs- und Kontaktnetzes für platzierende Stellen; Einführungskurse für interessierte Familien und Weiterbildung bestehender Pflegefamilien | Kurse für Pflegefamilien werden ab 2002 gemeinsam mit Basel-Stadt durchgeführt. Eine Vorlage zur Finanzierung qualifizierter Pflegeverhältnisse ist in Vorbereitung. Eine Projektgruppe beider Basel arbeitet an einem Projekt "Notfallplätze in Pflegefamilien". |
| 6.01.17 | 2. Projekt für schwerstkörperbehinderte Erwachsene; 2. Wohngruppe für leicht geistig behinderte Erwachsene; beide in privater Trägerschaft Regelung der Sozialberatungsleistungen für behinderte Erwachsene mit privaten Trägern |
Das Projekt für ein Heim für schwerstkörperbehinderte Erwachsene wird in Abstimmung mit dem Neubau einer heilpädagogischen Tagesschule im Altmarkt, Liestal verwirklicht werden. Der Baubeginn ist Ende 2002 vorgesehen. In Arlesheim nahm eine Wohngruppe für leicht geistigbehinderte Erwachsene des Vereins insieme den Betrieb auf. Auf den 1.1.2002 wurde in Lausen eine weitere Gruppe eröffnet, getragen durch das Wohnheim "Räbhof". Mit der Stiftung Mosaik und der Beratungsstelle für Gehörlose konnten Leistungsvereinbarungen über die Sozialberatung für behinderte Erwachsene abgeschlossen werden. |
| 6.01.18 | Schaffung einer Ombudsstelle für Menschen mit einer Behinderung Ausarbeiten von Tarifverträgen mit IV-beitragsberechtigten Wohneinrichtungen für behinderte Erwachsene |
Es ist vorgesehen, den kantonalen Ombudsman für den Bereich der Behindertenhilfe einzusetzen, der mit öffentlichen Geldern unterstützt wird. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Mit vier Wohnheimen wurde auf den 1.1.2002 als Pilotprojekt Tarifvereinbarungen mit fixen Monatspauschalen abgeschlossen. |
| 6.01.19 | Durchführen der externen Evaluation der Gymnasien sowie Evaluation der Schulversuche mit Aspekten der Teilautonomie | Bei der externen Evaluation des Gymnasiums Oberwil hatte man sich für eine Fokusevaluation mit 4 Themenbereichen entschieden: 1. Die im Projektstadium befindliche Leitungsstruktur für eine zukünftige teilautonome Schule; 2. Die Selbstevaluation; 3. Die Arbeit der Lehrpersonen; 4. Der innere Wert der Noten. Bei einem generell positiven Resultat erhielt die Schule wichtige Anregungen zur Weiterentwicklung. Der daraus erkennbare Entwicklungsbedarf, vor allem im Bereich der Selbstevaluation, stimmt mit der Selbsteinschätzung durch die Schulleitung überein. Die externe Evaluation hat aber auch gezeigt, dass dieses Instrument selbst noch weiter entwickelt werden muss. Die externe Evaluation des Gymnasiums Muttenz wird vorbereitet. |
| 6.01.20 | Umsetzung des mit dem Kanton Aargau vereinbarten Vertrages über eine gemeinsame Trägerschaft | Der Aufbau einer gemeinsamen Trägerschaft wurde im Berichtsjahr nicht angegangen und wird vorerst nicht weiterverfolgt. Der Grund dafür liegt darin, dass der Kanton Aargau abwarten möchte, bis seine Pläne für den strukturellen Umbau der aargauischen Volksschule mehrheitsfähig sind. Stattdessen wurde der laufende Vertrag einer Revision (Schulgeldhöhe) unterzogen und bildet nach wie vor eine handlungsfähige Grundlage für die enge Zusammenarbeit. |
| 6.01.39 | Umsetzung der Anforderungen der Fachhochschulen in die sich daraus ableitenden Reformen | Die Erziehungs- und Kulturdirektion hatte der Leiterinnen- und Leiterkonferenz der DMS 3 den Auftrag erteilt, eine Bestandesaufnahme der veränderten Gegebenheiten für die DMS 3 vorzunehmen und Perspektiven und Szenarien und Massnahmen zur Qualitätssicherung und Schlussfolgerungen aufzuzeigen sowie Massnahmen zur Qualitätsverbesserung vorzuschlagen. Der Bericht wurde im Laufe des Jahres vorgelegt. |
| 6.01.40 | Nach Abschluss der Konzeptarbeiten und Aufnahme des ersten Schuljahrganges nach dem neuen Konzept Erhalt der Anerkennung durch die Schweizerische Maturitätskommission | Das Anerkennungsverfahren läuft. Die EKD hat den ersten Zwischenbericht zeitgerecht bei der Schweiz. Maturitätskommission eingereicht. Die ersten Erfahrungen mit dem neu organisierten MAR-Lehrgang sind positiv. |
| 6.01.44 (neu) |
Neuregelung der Trägerschaft im Hinblick auf den Laufentalvertrag (2004) und Pläne des Kantons Solothurns, Neuregelung der Aufnahmebedingungen, das heisst Ersetzen der Aufnahmeprüfung durch ein anderes Aufnahmeverfahren | Mit dem Kanton Solothurn wurde ein neuer Trägerschaftsvertrag für das Regionale Gymnasium Laufental-Thierstein abgeschlossen. Er ist am 1.1.2002 in Kraft getreten und sieht vor, dass die operationelle Führung voll und ganz in Baselbieter Hände übergeht. Bereits 2002 kommt für den Eintritt in das Progymnasium für die Laufentaler Schülerinnen und Schüler das Baselbieter Aufnahmeverfahren zur Anwendung, während für die Thiersteiner Schülerinnen und Schüler noch ein letztes Mal eine Aufnahmeprüfung durch das Gymnasium Laufen durchgeführt wird. Die Regierung hat zudem die Vorlage verabschiedet, in der dem Landrat vorgeschlagen wird, den Solothurnischen Anteil am Schulhaus zu übernehmen. |
| 6.01.22 | Neu soll die Ausbildung zum Mediamatiker/ zur Mediamatikerin im Rahmen eines neuen Ausbildungsmodells an der Berufsschule Muttenz angeboten werden. Die Ausbildung zum Informatiker/ zur Informatikerin soll weiter forciert werden. Für schulisch schwächere Jugendliche soll - im Hinblick auf das neue Berufsbildungsgesetz - die Attestausbildung erprobt werden, spez. im Metall- und Gastrobereich. Im Rahmen des Lehrstellenbeschlusses 2 des Bundes werden verschiedene Projekte gestartet, immer mit der Zielsetzung, das Lehrstellenangebot einerseits für schwächere Jugendliche zu erhöhen und anderseits neue Lehrstellen für HighTech-Berufe und im Dienstleistungsbereich zu schaffen. Im Weiteren sollen spezielle Ausbildungsangebote und Sensibilisierungsprogramme zu Gunsten von Frauen entwickelt werden. |
Dank verschiedener Werbeaktionen konnten zahlreiche neue Betriebe für die Lehrlingsausbildung zum Informatiker/zur Informatikerin gewonnen werden. Die Lehrverträge im Bereich Informatik nehmen derart zu, dass die gewerblich-industrielle Berufsschule Muttenz bereits mit Raumproblemen zu kämpfen hat. Die Ausbildung zum Mediamatiker/zur Mediamatikerin ist von aprentas übernommen worden. Per Sommer 2001 ist in unserem Kanton neu die Ausbildung zum Betriebspraktiker/zur Betriebspraktikerin und die Ausbildung zum Logistikassistenten/zur Logistikassistentin eingeführt und angeboten worden (beide an der GIB Liestal). Im Weiteren wurden Aufträge zur Entwicklung einer Attestausbildung im Bereich Gastro und im Bereich Metall vergeben. An der Berufsschau in Muttenz sind Frauen und Mädchen auf verschiedene Ausbildungsangebote aufmerksam gemacht worden. |
| 6.01.24 | Um auch Jungfirmen und sehr spezialisierte Firmen für die Lehrlingsaubildung zu gewinnen, sollen Ausbildungsverbünde geschaffen werden, wobei erprobt wird, wie die Geschäftsführung solcher Ausbildungsverbünde organisiert werden kann. | Im Bereich der KV-Lehre sind - unter Federführung der Wirtschatskammer Baselland - verschiedene Ausbildungsverbünde geschaffen worden. |
| 6.01.25 | Die gewerblich-industriellen Berufsschulen Liestal und Muttenz beteiligen sich am Qualitätssicherungsprojekt der Nordwest- schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (NW-EDK). Externe Evaluation der berufsbildenden Schulen und Gymnasien (KV Reinach) |
Im Jahr 2001 ist der KV Reinach - mit erfreulichen Ergebnissen - extern evaluiert worden. |
| 6.01.26 | Verstärktes Bekanntmachen (PR) für die Berufsinformationszentren in Binningen und Liestal und damit Verbessern der Information von Jugendlichen bezüglich erster Berufsziele und von Erwachsenen bezüglich beruflicher Laufbahnentwicklung. | Es sind verschiedene PR-Massnahmen zur Bekanntmachung der Berufs- und Informationszentren (BIZ) in Binningen und Liestal realisiert worden (Inserate in Regionalzeitungen, Durchführung von Tagungen, Schulung von Lehrkräften). |
| 6.01.32 | Konsolidierung der FHBB als FH für Wirtschaft, Technik und Gestaltung und Weiterführung der administrativen Reformen. Umsetzung der mittel- bis langfristigen Strategieprojekte, vertiefte Zusammenarbeit mit der FH SO und der FH AG im Rahmen des Kooperationsrates. | Umsetzung bestehender und Aufnahme neuer Strategieprojekte (Finanzplanung, Organisationsentwicklung, Produkteportfolio). Erhöhte Transparenz des Leistungsauftrags. Externe Evaluation der Studiengänge und Strukturen (Peer Reviews des BBT). Erweiterung des Fachhochschulrates um zwei Mitglieder. Revision der Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Fachhochschulen beider Basel, Aargau und Solothurn, Verstärkung des Kooperationsrates, Vertiefung der Zusammenarbeit, Schaffung einer Koordinationsstelle für das Rechnungswesen, Erarbeiten eines gemeinsamen Portfolios. |
| 6.01.33/ 6.01.34 | Gemeinsame konzeptionelle Vorbereitungsarbeiten mit Basel-Stadt. Wahl des Hochschulrates durch beide Regierungen; Inkraftsetzung des HPSA-BB-Vertrages; Wahl der Direktion durch den Hochschulrat; Genehmigung der neuen Studiengänge durch den Hochschulrat; Vorbereitung der Personalüberführung; Institutionalisierung von Forschung und Dienstleistung. | Weiterführung der konzeptionellen Vorbereitungsarbeiten mit Basel-Stadt. Erstellung von Konzepten in den Bereichen Curricula, Personal und Organisation, Qua-litätssicherung Weiterbildung/Dienstleistung/ Forschung. Vorbereitung der Personalüberführung. Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Seminar, PI und FHS. |
| 6.01.35 | Weiterführung der Universitätsreform, Antrag an den Landrat, den Beitrag an die Universität Basel zu erhöhen, Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Entwicklung partnerschaftlicher Trägerschaftsszenarien für die Universität Basel. | Erneuerung des Universitätsvertrages und Erhöhung des Globalbeitrags an die Universität Basel. Weiterführung der Universitätsreform (Schwerpunkte: Strategische Ausrichtung 2002-06, Curricula, Strukturen). Regierungsrätliche Delegation zur Entwicklung partnerschaftlicher Trägerschaftsszenarien hat Verhandlungen aufgenommen. |
| 6.01.36 | Vorbereitungsarbeiten für die Entwicklung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung zu einem Amt (Institut) für Erwachsenenbildung | Konzeptionelle Vorbereitungsarbeiten für eine Fachstelle Erwachsenenbildung sind abgeschlossen. |
| 6.01.37 | Koordinierte Zusammenarbeit mit diversen Weiterbildungsinstitutionen in der Region; Teilnahme der Erwachsenenbildungsinstitutionen am Forum der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung | Die Zusammenarbeit mit diversen Weiterbildungsinstitutionen wurde intensiviert, muss aber noch weiter ausgebaut werden. Forumsbeteiligung ist erfüllt. |
| 6.01.45 (neu) |
Projektarbeit im Rahmen des Kooperationsverbundes der lehrerbildenden Institutionen am Oberrhein für die Einrichtung eines trinationalen Studienganges in der Grundausbildung von Lehrkräften für die Primarschule | Gemeinsame konzeptionelle Vorbereitungsarbeiten mit Basel-Stadt zur Gründung der Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit (HPSABB). Weiterleitung der Vorlage mitsamt dem Vertrag für die Fachhochschule an das Parlament. Parallel dazu Fortführung der Vorbereitungsarbeiten auf curricularer und reglementarischer Ebene. Vorbereitung der Personalüberführung aus der Fachhochschule für Soziale Arbeit und dem Pädagogischen Institut sowie dem Lehrerseminar Liestal an die HPSABB. |
| Programmpunkt Nr. 6.02 | Kultur |
| Das Schwergewicht der Tätigkeiten liegt auf den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Jubiläumsjahr 2001 (Gesamtprojekt BASEL 2001 und Publikation der neuen Kantonsgeschichte von Baselland). | |
| Massnahmen | Amtsbericht 2001 | |
| 6.02.01 | Neues Römermuseum: Projektierungsarbeiten (Vgl. BUD 4.03.13) |
Im März wurden zahlreiche Projektarbeiten zum Römermuseum von Studierenden der "Virtuellen Architekturhochschule Oberrhein" abgeschlossen. Auf der Ebene Römerstadt/Gemeinderat Augst wurde eine paritätische Arbeitsgruppe gebildet, in welcher u.a. die Standortfrage geklärt werden soll. |
| 6.02.02 | Modernes Programm- und Betriebskonzept für das römische Theater | Das römische Theater soll ab 2007 bespielt, mit Rücksicht auf die Umgebung aber nicht übernutzt werden. Das Programm soll eine dem Ort entsprechende ausgeprägte Eigencharakteristik aufweisen und nicht andere Festspiele kopieren. |
| 6.02.03 | Für die römische Villa Munzach wird ein Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeitet | Eine Projektskizze wurde ausgearbeitet. Die Erarbeitung eines Sanierungs- und Nutzungskonzeptes ist im Gange; erste Massnahmen mussten aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden. |
| 6.02.04 | Archäologiegesetz: Beratung im Landrat | Das Archäologiegesetz wurde vom Regierungsrat am 8. Mai 2001 an den Landrat überwiesen. |
| 6.02.12 (neu) |
Wieder-Eröffnung Mitte März 2001 | Das Augster Römerhaus ist mit grossem Erfolg erneuert und am 15. März 2001 eröffnet worden. |
| 6.02.13 (neu) |
Für die Auswertung der Grossgrabung Lausen wird dem Landrat eine Vorlage für einen Verpflichtungskredit unterbreitet. | Die Vorlage Alt-Lausen wurde bis Ende Jahr ausgearbeitet; sie wird nach dem Eingehen einer Stellungnahme des Bundesamtes für Kultur im 1. Quartal 2002 an die Direktion gehen. |
| 6.02.06 | Bibliothekspass | Sondierungsgespräche haben stattgefunden. |
| 6.02.07 | Neubau Kantonsbibliothek (vgl. BUD 4.03.12) |
Baukreditvorlage wurde ausgearbeitet und vom Regierungsrat am 29. Januar 2002 an den Landrat überwiesen. |
| 6.02.08 | Neuauflage des Berichts über die Perspektiven zur Förderung der zeitgenössischen Kunst- und Kulturförderung 2001-2005 mit den Schwerpunkten in den Bereichen Neue Musik, Infrastruktur und Neue Medien. | Die Neuauflage des Berichts über die kulturpolitischen Perspektiven 2001-2005 wurde wegen der starken Inanspruchnahme der beauftragten Dienststelle durch das Jubiläumsprojekt "BASEL 2001 - 500 Jahre keine Schweiz ohne uns" auf das Frühjahr 2002 verschoben. |
| 6.02.14 (neu) |
Ausbau der regionalen Kultur-Kooperation mit Lörrach (BRD) und Saint Louis (F) sowie im Rahmen der Internationalen Austauschateliers der Region Basel (IAAB). | Die Partnerschaft innerhalb der Trägerschaft IAAB wurde ausgebaut. In Weil/Lörrach wird ein neues Austauschatelier in Betrieb genommen. Die ausländischen Partnerschaften haben ebenfalls zwei Erweiterungen - eine in Holland, die andere in Afrika - erfahren. Aus kulturpolitischer Sicht hat sich das Projekt IAAB sehr gut entwickelt. Zum ersten Mal hat das grosse Festival "Stimmen" - in Kooperation mit Lörrach und der Stadt Liestal - in Liestal stattgefunden und wurde sofort ein Anlass mit überregionaler Ausstrahlung. Publikumszuspruch und Medienresonanz waren sehr stark. Eine Neuauflage ist für 2002 in Vorbereitung. |
| 6.02.15 (neu) |
Neukonzeption der eigenproduzierten Konzerte in Sissach und Waldenburg | Die Konzertsaison 2001/02 in Waldenburg geht mit neuem Konzept und neuem Layout in Betrieb. Die neuen Vertragspartner sind für die neue Ausrichtung verantwortlich. Die Konzertsaison im Schloss Ebenrain in Sissach ist in Vorbereitung. Das neue Konzept wird auf Mitte 2002 realisiert. |
| 6.02.09 | Gesamtprojekt BASEL 2001; Durchführung | Das Jubiläumsprojekt "BASEL 2001 - 500 Jahre keine Schweiz ohne uns" wurde so wie geplant realisiert. Ohne den noch ausstehenden Berichten und Abrechnungen vorzugreifen, dürfen folgende Bewertungen vorgenommen werden. Die inhaltlichen und qualitativen Zielsetzungen wurden erfüllt. Die Aufteilung des Jubliäumsprogramms auf drei voneinander zeitlich getrennte Akzente hat sich bewährt. Es gab keine nennenswerten Kostenüberschreitungen; es wurden nicht alle Einnahmenziele erreicht (Sponsoring, Konsumation). Die bereitgestellten Budgets inklusive Reserven sind ausreichend. Alle Projekte wurden sehr gut in Anspruch genommen - sowohl von der Partizipation als auch vom Publikum her. Die Schweizer Medien haben die Festivitäten und den Europäischen Musikmonat überdurchschnittlich rezipiert. |
| 6.02.10 | Publikation der neuen sechsbändigen Baselbieter Kantonsgeschichte; begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Schliessung der Forschungsstelle Baselbieter Geschichte | Die neue Kantonsgeschichte "nah dran - weit weg" wurde mit grossem Erfolg veröffentlicht. Die Forschungsstelle Baselbieter Geschichte wurde per Ende Jahr geschlossen. |
| Programmpunkt Nr. 6.03 | Sport |
| Die Umsetzung von Jugend+Sport 2000 und des Informationskonzeptes des Sportamtes werden in Angriff genommen. Gemäss Auftrag des Schweizerischen Olympischen Verbandes (SOV) wird auch die kantonale Informations- und Beratungsstelle für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sowie Trainerinnen und Trainer eingerichtet werden. | |
| Massnahmen | Amtsbericht 2001 | |
| 6.03.05 (neu) |
Aktivierung des Kommunikationszentrums für Sportverbände, Sportvereine und Institutionen im Sportzentrum Schauenburg, Liestal Einrichtung einer kantonalen Informations- und Beratungsstelle für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler sowie Trainerinnen und Trainer, in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Olympischen Verband; regelmässige Koordinationsveranstaltungen mit Verbänden und Vereinen (z.B. TrainerInnen, Präsidien); Erarbeitung einer detaillierten Zusammenstellung der Sportangebote für Jugendliche im Kanton |
Das Kommunikationszentrum ist in den Räumlichkeiten des Sportzentrums Schauenburg geplant. Da der geplante Erweiterungsbau des Kunstturn-Zentrums noch nicht in Angriff genommen werden konnte, verzögert sich auch die Aktivierung des Kommunikationszentrums. Die Beratung im Leistungssport erlangt, auch auf Grund des vergrösserten Angebotes, kontinuierlich stärkere Bedeutung und beansprucht immer mehr Zeit. Mit der Durchführung der ersten beiden regionalen Trainertreffs, organisiert durch die Interessengemeinschaft Baselbieter Sportverbände unter Mitwirkung des Sportamtes, konnte ein weiteres Bedürfnis abgedeckt werden. Die arbeitsintensive Zusammenstellung der Sportangebote für Jugendliche steht kurz vor dem Abschluss und kann demnächst zum Einsatz gelangen. |
| 6.03.02 | Umsetzung der Veränderungen gemäss Vorgabe J+S 2000, Coachausbildung der Sportarten mit Feldversuchen auf drei Ebenen: a) intern, b) Ausbilder, c) ca. 1000 J+S-Coaches, Aufbau Sportnetze lokal und kantonal, jugendgerechte Vereinsförderung unter der Leitplanke J+S 2000 |
Die ersten Coach-Ausbildungen sowie die Durchführung der Feldversuche ergaben Erfahrungswerte für J+S 2000, die im Hinblick auf die definitive Umsetzung per 1.1.2003 wertvolle Ergebnisse lieferten. Die Anzahl an auszubildenden Coaches liegt tiefer als zuerst angenommen. Voraussichtlich werden bis Ende 2002 gegen 300 Baselbieter J+S-Coaches ausgebildet werden. |
| 6.03.06 (neu) |
Zusammenarbeit mit Pro Senectute BL; Betreuung der bestehenden und neu entstehenden Seniorensportgruppen in BL; Leiterkurs im Frühling, Fortbildungskurs im Herbst; Animation Wintersport für Senioren | An Besprechungen mit der Pro Senectute BL wurden die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit besprochen und ein gemeinsamer Fortbildungskurs im Frühjahr 2002 geplant. Der Leiterkurs konnte erfolgreich durchgeführt werden. Das Wintersportangebot stiess auf zu wenig Echo. |
| 6.03.07 (neu) |
Spezielle Angebote in Zusammenarbeit mit Vereinen durchführen; mindestens eine Aktion pro Monat; Aktion Saisonsport als Aufhänger der Jahresbroschüre "BLyb zwäg", in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung und Pro Senectute BL | Die Aktion Saisonsport erfreut sich wachsender Beliebtheit. Zahlreiche Schnupperaktivitäten waren ausgebucht. Das Angebot soll künftig weiter ausgebaut werden. Die Jahresbroschüre "BLyb zwäg" beinhaltet eine Reihe von Schnupperkursen für Sportneulinge in verschiedensten Sportarten. Diese Schnupperkurse werden in der Regel durch Vereine und Verbände durchgeführt. |
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