Vorlage an den Landrat
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Vorlage an den Landrat |
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| Titel: | Kantonale Psychiatrische Dienste, Liestal Sanierung, Um- und Ausbau Haus 5 inklusive Neubau Werkstatt- und Bürogebäude Baukreditvorlage |
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| vom: | 3. April 2001 | |
| Nr.: | 2001-089 | |
| Bemerkungen: | Inhaltsübersicht dieser Vorlage |
1. Zusammenfassung
Am 25. November 1999 stimmte der Landrat der Vorprojektvorlage betreffend Sanierung, Um- und Ausbau Haus 5 inklusive Neubau Werkstatt- und Bürogebäude der Kantonalen Psychiatrischen Dienste Liestal zu und beauftragte den Regierungsrat eine Baukreditvorlage auszuarbeiten.
Für die Realisierung dieses Vorhabens wird ein Kredit von Fr. 28 673 000.--
(Fr. 22 680 000.-- für Haus 5 und Fr. 5 993 000.-- für das Werkstatt- und Bürogebäude) beantragt
.
Das Haus 5 entspricht in Grundriss und Raumeinteilung immer noch weitgehend der ursprünglichen Bauanlage der dreissiger Jahre. Daraus ergeben sich schwere Mängel, die das Umsetzen einer zeitgemässen, patientenorientierten Behandlung und Pflege und die Schaffung eines entsprechenden therapeutischen Milieus sehr erschweren und zum Teil verunmöglichen. Die Patientinnen und Patienten sind in viel zu kleinen Zimmern oder in Sälen untergebracht. Die sanitären Einrichtungen lassen die Wahrung der Intimsphäre nur bedingt zu. Die Ausstattung entspricht in keiner Weise dem heutigen Standard vergleichbarer Institutionen. Wichtige Angebote, wie z.B. Aktivierung, können nur unter behelfsmässigen Bedingungen stattfinden.
Um das künftige Leistungsangebot der Psychiatrischen Klinik abdecken zu können, müssen im Haus 5 vier polyvalent nutzbare Stationen mit je 16 Betten und drei offene Stationen mit 15 resp. 13 Betten entstehen. Gleichzeitig wird das Haus, das aus dem Jahre 1934 stammt, vollständig renoviert. Aufgrund der Gebäudestruktur und Ausführung der Stationen in zeitgemässem Standard mit Ein- und Zweibettzimmern, Nasszellen und entsprechenden Flächen für Aufenthaltsräume finden auf den Bettengeschossen keine allgemein nutzbaren Büros (für Ärzte, Psychologen, Pflegedienst etc.) mehr Platz. Die Büros müssen deshalb ausgelagert werden. Im Sockelgeschoss sollen die verschiedenen heutigen Nutzungen entflochten werden. Der vom Gebäude unabhängigste Bereich, die Produktionswerkstätten, soll zugunsten der Bereiche der körperbezogenen Behandlungen und der Aktivierungsateliers ausgelagert werden.
In unmittelbarer Nähe zu Haus 5 und 7 wird deshalb ein viergeschossiges Werkstatt- und Bürogebäude erstellt, das die verdrängten Nutzungen aufnimmt.
Mit diesen Massnahmen wird erreicht, dass unsere kantonale Psychiatrie die Leistungen der Grundversorgung, welche im Spitalgesetz, im Psychiatriekonzept und in der Folgeplanung verankert sind, zeitgemäss und auch wirtschaftlich vertretbar erbringen kann.
Diese Vorlage bildet den Abschluss einer Reihe von Bautätigkeiten zu Gunsten der Kantonalen Psychiatrischen Dienste (Altersheim, Windspiel, Küchensanierung, 3. Aktustation, Telefonvermittlungsanlage).
Grafik: Bauprojekt KPD Liestal Situation
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