2000-002_glossar.htm
Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 2000-002 vom 4. Januar 2000
Revision des Dekrets zum Personalgesetz (Personaldekret)
Glossar
Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen
| Anlaufstufen | Der ersten ordentlichen Erfahrungsstufe 1 vorangestellt sind die Anlaufstufen C, B und A. Diese kommen zur Anwendung, wenn die erforderlichen Zusatzkenntnisse nicht vorhanden sind. |
| Arbeitsbewertung | Bestimmen des Arbeitswertes einer Funktion. |
| Arbeitswert(-punkte) | Summe aus der gewichteten Bewertung einer Funktion. |
| Arbeitswertpunktebereich | Einteilung der Arbeitswertpunkte in 28 Lohnklassen. |
| Einreihung | Bestimmen des Funktionsbereiches, der Funktionskette und der Lohnklasse einer konkreten Funktion. Zuordnung zu einer Modellumschreibung. |
| Einreihungsplan (ERP) | Siehe Funktionsklassifikation |
| Einstufung | Festlegen der Erfahrungsstufe mittels Berechnung des ES-Datums. |
| Erfahrungsstufe (ES) | Innerhalb jeder Lohnklasse ist eine Lohnentwicklung vom Minimum (Grundlohn) bis zum Maximum von durchschnittlich 35 % möglich. Diese Lohnentwicklung erstreckt sich über die ordentlichen Erfahrungsstufen 1 bis 27. |
| Erfahrungsstufenanstieg | Ausgehend von der ersten ordentlichen Erfahrungsstufe 1, erfolgt der Stufenanstieg bis zum Maximum in der Regel innert 27 Jahren. |
| ES | Erfahrungsstufe |
| ES-Datum | Technisches Datum zur Festlegung der Erfahrungsstufe. |
| ES-Berechnung | Die Festlegung der ES beruht auf einer Berechnung. Grundlagen sind die Bewertung der Zusatzkenntnisse (Erfahrung) einer Mitarbeiterin bzw. eines Mitarbeiters oder Bewerberin bzw. Bewerbers inbezug auf die zur Ausübung der Aufgaben erforderlichen Zusatzkenntnisse gemäss Modellumschreibung. |
| Fragebogen zur Stellenanalyse | Detaillierte Beschreibung einer konkreten Tätigkeit. Die Fragestellung nimmt Bezug auf die Bewertungsmerkmale. |
| Funktion | Konkrete Tätigkeit |
| Funktionsgruppen/Funktionsbereiche | Ordnungsprinzip nach "Branchen"; z.B. Administrative Funktionen. |
| Funktionskette | Gliederung verwandter Richtpositionen mit unterschiedlichem Arbeitswert (Anforderungsgrad). |
| Funktionsklassifikation | Eine in Funktionsgruppen und Arbeitswertbereiche gegliederte Aufstellung aller Richtpositionen, denen alle im Unternehmen vorkommenden konkreten Funktionen zugeordnet werden können. |
| Lohn | Dieser setzt sich zusammen aus der Lohnklasse und der Erfahrungsstufe. |
| Lohnklassen (LK) | Siehe Arbeitswertpunktebereich |
| Merkmale | Kriterien nach denen eine Arbeitsbewertung vorgenommen wird. |
| Modellumschreibung | Zusammenfassende und abstrahierte Umschreibung von in Struktur und Arbeitswert ähnlichen Funktionen (Richtpositionen). |
| Profil (Modelleinstufung) | Gibt die Stufen der bewerteten Merkmale wieder und bringt das Gemeinsame, Durchschnittliche oder Typische aller unter einer Richtposition zusammengefassten Tätigkeiten wieder. |
| Richtposition | Modellhafter Ordnungsbegriff für mehrere Stellen mit ähnlichem Anforderungsprofil. In verbaler Form mit normativem Charakter durch Modellumschreibung definiert. |
| Stellenbeschreibung | Beschreibung der konkreten Tätigkeit. |