Vorlage 1999-107: Erweiterung FHBB um Fachhochschulstudiengänge der Schule für Gestaltung Basel

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-107 vom 18. Mai 1999


Erweiterung der FHBB um die Fachhochschulstudiengänge der Schule für Gestaltung Basel (partnerschaftliches Geschäft)


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





1. Zusammenfassung

Die Regierungen der beiden Kantone beantragen ihren Parlamenten die Erweiterung des Leistungsauftrags der Fachhochschule beider Basel (FHBB) um die gestalterischen Hochschulangebote der Schule für Gestaltung Basel (SfG). Es handelt sich um die Studiengänge Visuelle Kommunikation (VISKOM), Modedesign und Innenarchitektur. Diese Studiengänge wurden vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT, früher BIGA) als Fachhochschulstudiengänge anerkannt. Diese Anerkennung erfolgte mit der Auflage, dass die Studiengänge bis ins Jahr 2000 in die FHBB integriert würden. Zusätzlich beantragen die Regierungen, dass zwei weitere, kantonal getragene Studiengänge der Schule für Gestaltung in die FHBB integriert werden (Freie Kunst und Lehramt für bildende Kunst). Um diese Erweiterung des Leistungsauftrags der FHBB zu finanzieren, beantragen die Regierungen eine Erhöhung des Globalbeitrags an die FHBB.
Die Betriebskosten der gestalterischen Studiengänge belaufen sich auf insgesamt ca. 6 Mio. Franken im Jahr. Gemäss geltender Teilung der Trägerschaftslasten für die FHBB (BL 67%, BS 33%) würde der basellandschaftliche Anteil also rund 4 Mio. betragen. Dieser Aufwand wird durch verschiedene schulinterne und finanzpolitische Faktoren sowie ein Entgegenkommen des Kantons Basel-Stadt in den Bereichen der Infrastruktur sowie der kantonal getragenen Studiengänge reduziert (vgl. Kapitel 7). Dem Kanton Basel-Landschaft entsteht für das Jahr 2000 ein finanzieller Mehrbedarf von 2.04 Mio. Franken.

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