Vorlage 1999-107: Erweiterung FHBB um Fachhochschulstudiengänge der Schule für Gestaltung Basel

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-107 vom 18. Mai 1999


Erweiterung der FHBB um die Fachhochschulstudiengänge der Schule für Gestaltung Basel (partnerschaftliches Geschäft)


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





6. Die Integration der SfG in die FHBB

Administration und Personal

Die Integration der gestalterischen Studiengänge in die FHBB soll in der Form eines Departements Gestaltung erfolgen. Dieser Schritt ist gut vorbereitet: Der jetzige Direktor der SfG, Alois Müller, wurde in den Strategieentwicklungsprozess der FHBB einbezogen. Auf operativer Ebene sind die Beziehungen zwischen SfG und FHBB bereits seit längerer Zeit eng und kontinuierlich. Mit dem Vorbehalt der parlamentarischen Zustimmung zur Integration der gestalterischen Studiengänge in die FHBB hat der Fachhochschulrat Alois Müller in die Direktion der FHBB gewählt. Gleichzeitig wurde er vom ED Basel-Stadt von den Aufgaben, die er innerhalb der AGS auf der Sekundarstufe II innehatte, entlastet. Bis Herbst 2000 leitet er zudem die Arbeiten, welche für den Verbleib der SfG-Angebote auf der Sekundarstufe II unter dem Dach der AGS Basel zu leisten sind.
Für die Studiengänge des Departements Gestaltung soll der Schulbetrieb im Herbstsemester 1999/2000, d.h. am 25. Oktober 1999 (= Semesterbeginn der FHBB) beginnen. Die Dozierenden, welche das Angebot der tertiären Studiengänge bestreiten, sind zumeist in Teilpensen beschäftigt und sollen - wie die Dozierenden am Departement Wirtschaft - neue Arbeitsverträge erhalten und dem basellandschaftlichen Personalrecht unterstellt werden. Mit diesem und anderen Themen der praktischen Schulintegration befasst sich zur Zeit eine vom Fachhochschulrat der FHBB am 19. April 1999 eingesetzte Arbeitsgruppe.
Die Fachhochschulreform im Departement Gestaltung
An die Anerkennung der tertiären Ausbildungsgänge der Schule für Gestaltung knüpfte der Bundesrat nicht nur die Bedingung, dass die SfG mit der FHBB fusionieren muss. Zusätzlich wurde gefordert, die Studiengänge bis ins Jahr 2003 auf den im Bundesratsentscheid geforderten Stand quantitativ und qualitativ auszubauen und qualitativ zu verbessern. Dazu sind folgende Massnahmen eingeleitet worden:

Seit Herbstsemester 1998 gibt es eine Projektorganisation Fachhochschule unter der Leitung von Alois Müller. Die Studienbereiche haben im Rahmen dieses Projektes begonnen, den Status quo ihrer Studiengänge zu beschreiben, um sie nach FH-Kriterien neu zu konzipieren. Dabei werden die Curricula der vorbereitenden Kurse an der AGS mit einbezogen. Das heisst: Mit dieser Bestandesaufnahme werden die bestehenden Ausbildungsgänge - obwohl sie den FH-Status bereits besitzen - kritisch analysiert und evaluiert. Ihre Inhalte werden neu definiert und präzise festgelegt.

Eine Arbeitsgruppe «Theorie» befasst sich mit der Konzeption des Theorieunterrichtes für die ganze Schule und mit der inhaltlichen Bestimmung einer Bild- und Designtheorie inkl. möglicher Forschungsthemen.

In einer weiteren Phase werden die Anforderungen an die Dozierenden der jeweiligen Studiengänge formuliert (generell und auch zugeschnitten auf die inhaltliche Entwicklung der Studienbereiche, nach dem Motto: die richtige Person am richtigen Ort mit der richtigen Aufgabe). Hierzu gehört auch der Kompetenzaufbau für aFuE im Bereich der Gestaltung.

Es kann davon ausgegangen werden, dass Ende 1999 die Curricula wie die einzelnen Dozierenden-Profile erstellt sind, so dass im Herbstsemester 2000 mit den reorganisierten Studiengängen gestartet werden kann.

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