Vorlage 1999-107: Erweiterung FHBB um Fachhochschulstudiengänge der Schule für Gestaltung Basel
Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1999-107 vom 18. Mai 1999
Erweiterung der FHBB um die Fachhochschulstudiengänge der Schule für Gestaltung Basel (partnerschaftliches Geschäft)
Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen
4. Die tertiären Studienangebote der Schule für Gestaltung Basel
Die SfG ist ein Teil der Allgemeinen Gewerbeschule AGS in Basel und führt, neben einem breiten Angebot auf der Sekundarstufe II, drei Weiterbildungsklassen auf der Tertiärstufe: die Fachklasse Originaldruckgrafik (FDG), die Fachklasse Typografische Gestalter und die Technikerschule Grafische Branche (TSGB).
Die Fachhochschulstufe der AGS umfasst die drei BBT-Studiengänge, nämlich «Visuelle Kommunikation» (VISKOM), Modedesign («Körper und Kleid») sowie Innenarchitektur (Produkt- und Baugestaltung / FFI). Im weiteren werden auf dieser Stufe zwei Studiengänge in kantonaler Regie angeboten: die «Fachklasse für Kunst» (mit den drei Vertiefungsrichtungen Malerei, Bildhauerei und Audiovisuelle Gestaltung), sowie die Fachausbildung «Lehramt für bildende Kunst» (LbK) mit dem Diplomabschluss für das Fachzeichenlehramt. Dieser Ausbildungsgang bildet Lehrkräfte für die Sekundarstufe II (Gymnasien) aus. Ausserdem werden für das Pädagogische Institut (Lehrerseminar) in Basel die fachwissenschaftlichen Module des Lehramts der Sekundarstufe I angeboten.
Schliesslich führt die Schule für Gestaltung die traditionsreiche Weiterbildungsklasse für Grafik, die den internationalen Ruf der «Basler Schule» begründet hat. Dieses Angebot wird in den Fachhochschulstudiengang der VISKOM integriert.
Gegenstand dieser Vorlage sind die oben aufgeführten fünf Fachhochschulstudiengänge. Der Sekundarbereich und die Weiterbildungsklassen der Tertiärstufe verbleiben in der Basler Trägerschaft und werden unter dem Dach der Allgemeinen Gewerbeschule weitergeführt. Mit den organisatorischen Fragen der Fachhochschulentwicklung und somit auch der Herauslösung des entsprechenden Teils aus der Schule für Gestaltung hat sich die Direktion der Schule mit einer intern und extern abgestützten Organisationsentwicklung befasst. Der Schlussbericht wurde im Dezember 1998 vorgelegt. Er umfasst für die Jahre 1999 und 2000 einen Katalog von Massnahmen, darunter auch jene, die notwendig sind, um die Fachhochschulstudiengänge in die FHBB zu entlassen und den Rest der Schule sinnvoll weiterzuführen (vgl. dazu auch Kapitel 6).