Jahresbericht 1997 Sicherheitsinspektorates Kanton BL

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1998-040-10 vom 21. April 1998


Jahresbericht 1997 des Sicherheitsinspektorates Kanton Basel-Landschaft


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





2. Gefahrenpotential im Kanton Basel-Landschaft


Von den 223 Untersuchungs-Einheiten, welche in den Geltungsbereich der Störfallverordnung fallen, sind deren 166 beurteilt, darin enthalten sind 22 Risikoanalysen ohne Kurzbericht aus den Jahren 1989-1992. Bei der Beurteilung wird mit dem bestehenden Gefahrenpotential, den vorherrschenden Umweltaspekten und der Bevölkerungsdichte das schlimmstmögliche Schadenausmass berechnet. Je nach Tragweite des Resultates und mit Hilfe der Richtlinien zur Beurteilung der Tragbarkeit von Risiken werden die Kurzberichte in möglichen Ereignisse unterteilt:


66 Zwischenfall


52 Störfall


12 schwerer Störfall


14 katastrophaler Störfall.


Je nach Ergebnis werden die Betreiber aufgefordert, bereits auf der Stufe Kurzbericht Verbesserungen vorzunehmen oder eine Risikoermittlung zu erstellen.


Im Berichtsjahr sind zudem die ersten sieben Kurzberichte über Anschlussgleise eingereicht worden.




2.1. Verzeichnis der Gefahrenquellen


Die Betriebe, die im Verzeichnis der Gefahrenquellen (Stand 31.12.97) aufgeführt sind, wurden erneut auf eine Karte des Kantons Basel-Landschaft übertragen. Sie geben eine grobe Übersicht, in welchen Ortschaften Gefahrenpotentiale vorhanden sind (siehe Anhang 1).


Wiederum sechs Personen haben das Verzeichnis der Gefahrenquellen im Sicherheitsinspektorat eingesehen oder einen Auszug aus dem Verzeichnis angefordert .




2.2. Computerprogramm C-Risk


Anfangs 1997 hat in Luzern das 1. C-Risk-Symposium stattgefunden. Die teilnehmenden Kantone konnten über die Weiterentwicklung von C-Risk Anregungen einbringen. Als Folge wurde die Stoffdatenbank mit relevanten Parametern erweitert. Dies war der Startschuss für die Kontrolle und Ergänzung von chemischen und physikalischen Werten unserer Stoffdatenbank. Die Stoffdatenbank in C-Risk enthält mittlerweile über 2900 verschiedene Stoffe und mehr als 5600 Synonyme. Die Überprüfung der Stoffdatenbank soll im nächsten Jahr weitergeführt und abgeschlossen werden.




2.3. Computerprogramm A-Risk


Nach dem Feedback der Ereignisdienste über A-Risk sind die „Hinweise für Strahlenschutz-Spezialisten" und der „Einsatzbehelf Feuerwehr für Radiologische Ereignisse" dementsprechend angepasst worden. A-Risk wurde fachtechnisch durch den Strahlenschutz-Experten des Kantons und administrativ durch das Sicherheitsinspektorat aktualisiert. A-Risk wird 1998 den betroffenen Ereignisorganisationen abgegeben.



Fortsetzung


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