1998-040_ekd_7.htm
Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 1998-040 vom 24. Februar 1998
Amtsbericht 1997 des Regierungsrates
Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen
7 Weiterführende Schulen
7.1 Gymnasium Liestal
Der Lehrkörper setzte sich im Schuljahr 1996/97 aus Rektor, 2 Konrektorinnen, 1 Konrektor, 64 (Vorjahr 61) Hauptlehrerinnen und -lehrern und 59 (Vorjahr 56) angestellten Lehrpersonen zusammen. Schülerbestände: siehe Schulstatistik und Statistisches Jahrbuch.
An den Diplomprüfungen im Juni 1997 haben 45 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden (Vorjahr 62/3). An den Maturitätsprüfungen im Dezember 1997 haben 153 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden (Vorjahr 126): 7 Typus A, 47 Typus B, 30 Typus C, 24 Typus D, 29 Typus E, 16 Typus M).
7.1.1 Aufsichtskommission
Die Aufsichtskommission trat zu 8 (8) Sitzungen, einer gemeinsamen Sitzung mit dem Konventsvorstand sowie zu einer Gesamtsitzung aller Aufsichtskommissionen zusammen und nahm am Eröffnungskonvent des Schuljahres und an der Matur- und der Diplomprüfungskonferenz teil. Sie behandelte nebst den ordentlichen Geschäften Weiterbildungsurlaube, Themenkurse, Wahlkurse, Freifächerlisten, Bildungsreisen, Arbeitswochen, Klassenlager, Rekurse und Personelles. Auch im vergangenen Jahr hat die Aufsichtskommission das Pilotprojekt "Teilautonom geleitetes Gymnasium" begleitet; sie hat sich ferner bildungspolitischen Themen gewidmet, wie der Frage nach der Dauer der Gymnasialzeit bis zur Matur sowie generell Fragen rund um die neue Bildungsgesetzgebung und das Personalgesetz.
Die Aufsichtskommission wählte 9 (9) provisorisch gewählte Hauptlehrerinnen und Hauptlehrer definitiv, 3 (9) neue Hauptlehrerinnen und Hauptlehrer provisorisch.
Die Mitglieder der Aufsichtskommission besuchten Schulstunden, Probelektionen, Lehrerkonvente, die mündlichen Maturitäts- und Diplomprüfungen sowie weitere schulische Veranstaltungen.
7.2 Gymnasium Münchenstein
7.2.1 Rektorat
Der Lehrkörper setzte sich im Schuljahr 1997/98 wie folgt zusammen: Rektor, 3EKonrektoren, 70 (Vorjahr 67) beamtete Hauptlehrerinnen und Hauptlehrer, davon 45 (48) mit Teilpensum, und 75 (70) angestellte Lehrkräfte (inkl. Instrumentallehrkräfte).
Bestand der Schülerschaft: siehe Schulstatistik und Statistisches Jahrbuch.
An den Diplomprüfungen im Juni 1997 erlangten 54 von 57 (Vorjahr 48) Kandidatinnen und Kandidaten das Diplomzeugnis.
An den Maturprüfungen im Dezember 1997 erlangten 143 von 152 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr 149) das Maturitätszeugnis ( 52 Typus B, 18 Typus C, 21 Typus D, 38 Typus E, 14 TypusEM).
7.2.2 Aufsichtskommission
Die Aufsichtskommission trat zu 8 (8) Sitzungen zusammen. Unter den jährlich wiederkehrenden Geschäften finden sich einige von besonderem Interesse, z.B. die Bewilligung der Wahlkurse. Das Angebot ist beeindruckend, der Inhalt fordernd; die Wahlkursstufe ist in der gymnasialen Bildung nicht mehr wegzudenken. An den schriftlichen Maturitätsprüfungen ist in einigen Fächern die Verwendung von Hilfsmitteln gestattet. Neu kann nun im Fach Deutsch, nach einem Beschluss aller Aufsichtskommissionen, die Benutzung des Rechtschreibe-Dudens erlaubt werden. Ein Informationsabend vor der kantonalen Abstimmung über das Personalgesetz liess wegen der fehlenden Verordnung zahlreiche Fragen bezüglich des Anstellungsverfahrens auf Gymnasialstufe offen.
An Sitzungen und Vorträgen (Prof. R. Dubs) liess sich die AK über kommende Neuerungen orientieren: NPM, Leitbild, Globalbudget etc. Ein "Umdenken" findet aber auch in anderen Bereichen statt: So sollen die Bildungsreisen in die Verantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler gegeben werden, ihnen soll die Reiseplanung obliegen, und sie müssen sich mit einem Projekt von hohem Bildungsniveau um Reisetage bewerben. Die Qualität bestimmt die Anzahl Tage (0-6), die der Klasse zugestanden werden.
Aufgabe einer AK ist auch, besonderem Engagement und ausserordentlichen Leistungen Aufmerksamkeit zu schenken. Die vom Team SAT (Sucht als Thema) angeregte und nun funktionierende Beratungsstelle für Schülerinnen und Schüler, geleitet von einer aussenstehenden Psychologin, wird stark besucht. Begeisternde Aufführungen verschiedenster Art sind immer wieder Anlass, vom grossen Potential von Begabungen auf der lehrenden und lernenden Seite überzeugt zu werden.
Zahlreiche Dienstjubiläen weisen darauf hin, dass das Gymnasium Münchenstein eine etablierte Institution ist. Die Bereitschaft, neue überzeugende Ideen in die Tat umzusetzen, machen aus dieser Schule eine sich im guten Sinne laufend erneuernde, jung bleibende Bildungsstätte.
7.3 Gymnasium Muttenz
Der Lehrkörper setzte sich im Schuljahr 1997/98 aus Rektor, 4 Konrektoren, 68 (68) Hauptlehrerinnen und Hauplehrern und 68 (77) Lehrbeauftragten und angestellten Lehrerinnen und Lehrern zusammen.
Schülerbestände: siehe Schulstatistik und Statistisches Jahrbuch.
An den Maturitätsprüfungen im Dezember 1997 erlangten 132 (155) Kandidatinnen und Kandidaten das Maturitätszeugnis: 0(2) Typus A, 32 (33) Typus B, 35 (31) Typus C, 19 (22) Typus D, 29 (59) Typus E, 17 (8) Typus M; drei Kandidatinnen und Kandidaten bestanden die Prüfung nicht. 58 (50) Kandidatinnen und Kandidaten bestanden die Diplomprüfung im Juni 1997, 2 bestanden nicht.
Die Klassen dieser 190 (205) erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen (Tabelle Ziff. 4) umfassten zu Beginn ihrer Gymnasialzeit im Sommer 1994 (1993) 245 (234) Schülerinnen und Schüler (Ziff. 1). Ausfälle ergaben sich durch Remotionen, freiwillige Austritte, Wegzüge usw. Sie betragen gesamthaft 80 (70) Schülerinnen und Schüler bzw. 33 % (30 %) des Anfangsbestandes (Ziff. 2 und 3). Es durchliefen also durchschnittlich 67 % (70 %) das Gymnasium erfolgreich in der Normalzeit von 3 1/2 bzw. 3 Jahren.
Die Klassenbestände der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen (Ziff. 4) sind aber höher als die Anfangsbestände abzüglich der Ausfälle (Ziff. 1 minus Ziff. 2). Durch Repetitionen, spätere Eintritte, Typuswechsel ergibt sich ein Zuwachs von 25 (41) Schülerinnen und Schülern bzw. 10 % (18 %) des Anfangsbestandes der Abschlussklassen (Ziff. 5 und 6). Viele der unter Ausfälle vermerkten Schülerinnen und Schüler erscheinen im gleichen Jahr wegen Typenwechsels oder ein Jahr später wegen Repetition wieder unter der Rubrik Zuwachs. Die Zahlen variieren nach Typen. In der Diplomabteilung (DMS) handelt es sich bei den Austritten häufig um freiwillige Austritte (Lehre usw.).
Nach Typen gegliedert ergeben sich folgende Zahlen:
1. Bestand zu Beginn der 1. Klasse
2. Ausfälle während der Schulzeit und an der Matura
3. Ausfälle in Prozent
4. Bestände der erfolgreichen Absolventen
5. Zuwachs während der Schulzeit
6. Zuwachs in Prozent
| Typus | A | B | C | D | E | M | DMS | total |
| 1. | 0 | 43 | 46 | 23 | 45 | 19 | 69 | 245 |
| (2) | (40) | (44) | (23) | (54) | (7) | (64) | (234) | |
| 2. | 0 | -12 | -13 | -6 | -21 | -5 | -23 | -80 |
| (0) | (-13) | (-18) | (-5) | (-15) | (0) | (-19) | (-70) | |
| 3. | 0 % | 28 % | 28 % | 26 % | 47 % | 26 % | 33 % | 33 % |
| (0 %) | (33 %) | (41 %) | (22 %) | (28 %) | (0 %) | (30 %) | (30 %) | |
| 4. | 0 | 32 | 35 | 19 | 29 | 17 | 58 | 190 |
| (2) | (33) | (31) | (22) | (59) | (8) | (50) | (205) | |
| 5. | 0 | 1 | 2 | 2 | 5 | 3 | 12 | 25 |
| (0) | (+6) | (+5) | (+4) | (+20) | (+1) | (+5) | (+41) | |
| 6. | 0 % | 2 % | 4 % | 9 % | 11 % | 16 % | 17 % | 10 % |
| (0 %) | (15 %) | (11 %) | (17 %) | (37 %) | (14 %) | (8 %) | (18 %) |
Im Berichtsjahr feierte das Gymnasium Muttenz sein 25-jähriges Jubiläum. Der offizielle Festakt war am 26. April. Während des Jahres wurde eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen durchgeführt. Ziel war es, in einer …ffnung nach aussen die Wohngemeinden unserer Schülerinnen und Schüler (im Fricktal, Pratteln, Muttenz, Birsfelden) zu berücksichtigen. Ein reichhaltiger Veranstaltungskalender umfasste musikalische, kabarettistische, literarische und sportliche Produktionen, die allesamt von Schülerinnen und Schülern bzw. Lehrkräften des Gymnasiums bestritten wurden. Am 30. August wurden die Ehemaligen zu einem grossen Fest eingeladen, vor den Sommerferien wurde die Sonderwoche "Schule in Bewegung" mit Projekten in der ganzen Schweiz durchgeführt.
Die Aufsichtskommission trat zu acht Sitzungen unter Leitung ihrer Präsidentin zusammen. An Geschäften standen Personalentscheide, Aufgaben im Zusammenhang mit Matura- und Diplomprüfungen, Raumprobleme sowie Fragen der künftigen Gymnasialdauer zur Behandlung.
Im Rahmen eines NW-EDK-Projekts nimmt das Gymnasium Muttenz als Partnerschule am interkantonalen Projekt "Qualitätsentwicklung auf der Sekundarstufe II" teil.
7.4 Gymnasium Oberwil
Der Lehrkörper setzte sich im Schuljahr 1997/98 (Stichtag: 31. Dezember 1997) aus dem Rektor, drei Konrektoren, 60 (im Vorjahr 57) beamteten und 50 (55) angestellten Lehrerinnen und Lehrern zusammen. 82 (81) dieser insgesamt 114 (112) beamteten und angestellten Lehrerinnen und Lehrer unterrichteten im Teilpensum. Ebenfalls für ein Teilpensum angestellt sind 21 (20) Instrumentallehrerinnen und -lehrer. Insgesamt (Sekretariat, Bibliothek und Laboratorien eingeschlossen) beträgt das Arbeitsvolumen 83,6 (84,5) Vollzeit-Stellen. Davon entfielen 27 Prozent (28) auf 51 (51) Frauen und 73 Prozent (72) auf 93 (93) Männer.
Die Schülerzahl im Berichtsjahr betrug im ersten Halbjahr 613 (633) und im zweiten Halbjahr - unter Einschluss der neuen ersten Klassen - deren 787 (818) Schülerinnen und Schüler. Weitere Daten zum Schülerbestand sind der Schulstatistik und dem Statistischen Jahrbuch zu entnehmen.
Die Maturitätsprüfungen bestanden 142 von 146 (Vorjahr alle 170) Kandidatinnen und Kandidaten, 4 Schülerinnen/Schüler (1) im Typus A, 34 (38) im Typus B, 27 (40) im Typus C, 25 (23) im Typus D, 50 (56) im Typus E und 6 (12) im Typus M. Die Diplomprüfungen der DMS-3 bestanden alle 43 (39) Kandidatinnen und Kandidaten.
Die Schule beschäftigte sich im Rahmen des Jubiläumsjahres mit verschiedenen Projekten, darunter einer grossangelegten Befragung der gegenwärtigen, der ehemaligen und einer Untersuchung der ohne Erfolg ausgetretenen Schülerinnen und Schüler. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schule im grossen und ganzen ihr Hauptziel, die Vorbereitung auf die Universität, im schweizerischen Durchschnitt überdurchschnittlich erfüllt, dass aber viele Einzelheiten zu optimieren sind. Die ehemaligen Schülerinnen fühlten sich an der Schule deutlich weniger wohl als die Schüler. Mehrere weitere Jubiläumsanlässe wurden durchgeführt.
7.4.1 Aufsichtskommission
Die Aufsichtskommission trat im Jahr 1997 zu neun (11) Plenumssitzungen unter der Leitung ihres Präsidenten zusammen. Sie beschäftigte sich mit der Wiederwahl der beamteten Lehrkräfte und den Folgen des Personalgesetzes. Sie konnte zwei (5) beamtete Stellen von 50% bzw 75% neu besetzen. Sie musste einen Schüler wegen gravierender Absenzen aus der Schule ausschliessen. Ferner überwachte sie die Schulanlässe und konnte mehrere gut vorbereitete Projekte und Schulanlässe bewilligen.
7.5 Gymnasium Laufen
Der 1996 unterzeichnete Staatsvertrag über die Führung des Regionalen Gymnasiums Laufental-Thierstein durch die beiden Trägerkantone Baselland und Solothurn bewährt sich in der Praxis gut. Zwei Punkte gaben im Berichtsjahr zu Diskussionen Anlass:
- In der Regionalschulkommission des Bezirks Thierstein konnten zwar Annäherungen, aber keine völlige Kongruenz der Ferienregelung der Gemeinden des Bezirks Thierstein mit der Ferienregelung der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt erzielt werden. So blieb der Aufsichtskommission des Regionalen Gymnasiums Laufental-Thierstein nichts anderes übrig, als im Sinne der Opfersymmetrie eine Zwischenlösung einzig für das Gymnasium Laufen zu beschliessen. Diese Situation macht den Verantwortlichen der Schule Sorgen, weil wohl in wenigen Jahren zusätzliche Schülerinnen und Schüler des Kantons Basel-Landschaft (Region Aesch) im Rahmen des Gymnasialverbundes dem Gymnasium Laufen zugeteilt werden könnten. Die leicht unterschiedliche Ferienregelung dürfte zu diesem Zeitpunkt erneut zu Diskussionen führen.
- Eine Laufentaler Familie liess zur Rechtmässigkeit der in den Prämissen des Staatsvertrages verankerten Aufnahmeprüfung für alle Schülerinnen und Schüler für den Eintritt in die progymnasiale Abteilung des Gymnasiums Laufen ein Rechtsgutachten erstellen. Dieses Rechtsgutachten stellt fest, dass als einziges Rechtsmittel gegen die "Ungleichbehandlung" der Schülerinnen und Schüler des Laufentals mit anderen Schülerinnen und Schülern des Kantons Basel-Landschaft Klage beim Bundesgericht eingereicht werden müsste.
Nach den intensiven Jahren der strukturellen Veränderungen als Folge des Kantonswechsels des Laufentals lag im Berichtsjahr das Schwergewicht der Schulentwicklung bei der Diskussion innerer Reformen. Die Lehrerschaft führte eine mehrtägige Klausurtagung durch.
Der schrittweise Wechsel der Schule vom Kanton Bern zum Kanton Basel-Landschaft konnte programmgemäss weitergeführt werden. Die wichtigsten Schritte des Jahres waren:
- Erstmals ist die erste Klasse des Untergymnasiums nach der Stundentafel der Basellandschaftlichen Progymnasialen Abteilung eingeschult worden.
- Letztmals fanden Maturitätsprüfungen gemäss Berner Regelung (vierjährige Oberstufe) im Monat Juni statt.
- Erstmals fanden Maturitätsprüfungen im Monat Dezember (Abschluss nach dreieinhalb Jahren Oberstufe) statt.
Nach den zwei Maturitätsprüfungssessionen konnten die folgenden Maturzeugnisse verteilt werden: 88 (32) Maturitätszeugnisse der Typen A, B, C und E.
Das Regionale Gymnasium Laufental-Thierstein zählt 361 (353) Schülerinnen und Schüler, die praktisch zu gleichen Teilen aus beiden Kantonen stammen. 189 werden in der Unterstufe (6.-9. Schuljahr), 172 in der Oberstufe (10.-13. Schuljahr) unterrichtet. Für den Unterricht der 19 (19) Klassen waren 46 (49) Lehrpersonen im Einsatz: 19 (23) beamtete Lehrkräfte mit Vollpensum (inkl. Rektor und Konrektor), 11 (8) beamtete Lehrkräfte mit Teilpensum, 3 (3) Lehrbeauftragte und 13 (15) angestellte Lehrkräfte. Ihnen zur Seite stehen 1 (1) Sekretärin, 2 (2) Hauswarte und 1 (1) Bibliothekarin (halbe Stelle).
Die Aufsichtskommission trat zu 9 (9) Sitzungen zusammen.
7.6 Diplomschulen der Handelsschulen des Kaufmännischen Vereins (KV) Baselland
7.6.1 Aufsichts- und Berufsbildungskommission ABK
Die Aufsichts- und Berufsbildungskommission (ABK) der Handelsschule KV Baselland ist im Berichtsjahr zu drei Sitzungen zusammengekommen. Die drei Subkommissionen der ABK, die Schulortskommissionen der Standorte Liestal, Muttenz und Münchenstein/Reinach, führten je zwischen drei bis fünf Sitzungen durch. Die ABK hat sich - nebst den ordentlichen Traktanden zur Behandlung des Jahresabschlusses, des Revisionsberichts, des Budgets und der Klassenbildung - mit folgenden Themen beschäftigt: Aenderung der Uebertrittsbedingungen KVS, HMS und DMS2; Bewilligung einer Konrektorstelle in Münchenstein/Reinach; Projektauftrag Globalbudget und Leistungsauftrag; neue Software für die Schulsekretariate; Anerkennung von Nachdiplomstudien.
7.6.2 Handelsmittelschule (HMS)
Nach dreijähriger Ausbildung und bestandener Diplomprüfung wurde in Liestal an 74 (74) und in Münchenstein/Reinach an 99 (110) Damen und Herren das eidg. Handelsdiplom ausgehändigt. Neueintritte wurden verzeichnet: in Liestal 100 (80) in 5 (4) Klassen und in Münchenstein/Reinach 166 (167) in 8 (8) Klassen.
7.6.3 Kaufmännische Vorbereitungsschule (KVS)
In Liestal traten 55 (66) Schülerinnen und Schüler in 3 (4) Klassen ein und in Münchenstein/Reinach 82 (67) Schülerinnen und Schüler in 4 (4) Klassen.
7.6.4 Diplommittelschule 2 (DMS 2)
Im Juni 1997 konnten 87 (89) Schülerinnen und Schüler das kantonal anerkannte Diplom und 36 (15) das interkantonal anerkannte Diplom entgegennehmen, während Mitte August 222 (202) Schülerinnen und Schüler in 10 (9) neue Klassen eintraten.
7.6.5 Lehrkräfte
Der Lehrkörper setzte sich an den einzelnen Schulen wie folgt zusammen:
| Schulort | Hauptamtl. Lehrkräfte |
Nebenamtl. Lehrkräfte |
| Liestal | 31 (31) | 50 (51) |
| Münchenstein/Reinach | 29 (29) | 40 (43) |
| Muttenz | 17 (18) | 30 (29) |
| Total | 77 (78) | 120 (123) |
7.7 Lehrerinnen- und Lehrerseminar Liestal
Das Lehrerinnen- und Lehrerseminar zählte 28 (28) beamtete Lehrkräfte (inkl. Rektor), 16 (18) Lehrbeauftragte, 24 (23) angestellte Lehrkräfte, 179 (172) Praxislehrkräfte. Auch von den beamteten Lehrkräften unterrichten einige im Teilpensum.
213 (171) Seminaristen und Seminaristinnen befanden sich in der Ausbildung, davon 137 (113) in den Ausbildungsgängen für Primarlehrkräfte und 76 (58) für Lehrkräfte Kindergarten/ Unterstufe (15 Kindergarten).
Im August begannen die Studiengänge für die Ausbildung von Lehrkräften für die Primarschule 32 mit 67 (64) Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Diplom-, Maturitäts- oder Berufsabschluss und für Kindergarten/Unterstufe 27 mit 36 (37) Teilnehmern und Teilnehmerinnen mit Diplom- oder Maturitätsabschluss.
Im Schuljahr 97/98 begann der erste, fakultative Vorkurs für Berufsleute und für Lehrkräfte Weiterbildung/Zusatzdiplome.
7.7.1 Reallehrkräfteausbildung
16 (12) Teilnehmerinnen und Teilnehmer begannen im August die neu konzipierte zweijährige berufsbegleitende Ausbildung. Es unterrichten 17 (17) Dozenten und Dozentinnen und 17 (19) Praxislehrkräfte.
Im Juni wurden 5 Teilnehmer und 7 Teilnehmerinnen des Kurses 9 diplomiert.
7.7.2 Diplomprüfungen
Im Juni wurden 48 (37) Seminaristinnen und 13 (7) Seminaristen des Primarlehrerkurses 30 (1 Nachdiplom) und 26 (16) Seminaristinnen des Kindergärtnerinnenkurses 24 diplomiert.
Die paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe BL/BS hat einen Zwischenbericht und im November einen Schlussbericht zur Frage einer gemeinsamen Ausbildung von Lehrkräften abgegeben. Die Vorarbeiten sind 1997 soweit gediehen, dass davon auszugehen ist, dass im Verlaufe des Jahres 1998 die parlamentarische Vorlage für eine Pädagogische (Fach-) Hochschule spruchreif ist.
7.7.3 Aufsichtskommission
Die Aufsichtskommission behandelte in 9 (10) ordentlichen und 2 (2) ausserordentlichen Sitzungen die Sach- und Wahlgeschäfte.